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Aveleen Avides interviewt auf ihrem Blog Autoren/Schriftsteller und berichtet über Buchevents, Buchmessen, Corine-Preisverleiungen, Lesungen und BookloverConferenzen.

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  • 12/19/14--11:48: Interview mit Savanna Fox
  • Willkommen bei Aveleen Avide

    Savanna Fox ist verheiratet, stieg bisher in kein Flugzeug und wünscht sich mal die Rocky Mountains live zu sehen. Bitte einsteigen und das Interview lesen. :-)

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Voice of Passion“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Savanna Fox

    Foto: © Savanna Fox

    Savanna Fox ist Autorin.

    Savanna Fox wurde 1982 geboren. Sie lebt mit Mann und zwei Töchtern irgendwo im Spessart.

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast deinen Mann mit 17 kennengelernt und mit 20 geheiratet. 15 Jahre. Wow!! Du schreibst auf deiner Homepage, dass du deinen Mann süß findest. Zwei Fragen. Männer hassen das Wort süß normalerweise. Sie sagen es ist der Partner von langweilig. Was sagt dein Mann dazu?

    SAVANNA FOX:
    Mein Mann grinst und rollt belustigt die Augen, wenn ich ihn als süß beschreibe. Aber was soll ich sagen? Er ist es einfach!

    AVELEEN AVIDE:
    Du schreibst ebenfalls, du bist unromantisch und lässt nur wenige Menschen an dich ran. Wie hat es dein Mann geschafft?

    SAVANNA FOX:
    Kaum zu glauben aber es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick.

    AVELEEN AVIDE:
    Du liebst aber Poesie. Nicht romantisch, aber Poesie lieben ... Wie passt das zusammen?

    SAVANNA FOX:
    Eigentlich überhaupt nicht. Ich bin wahrscheinlich eine der wenigen Frauen, die sich zu ihrem Geburtstag keine Blumen, keine romantischen Candle-Light-Dinner oder Schmuck wünschen. In dieser Beziehung bin ich absolut unromantisch.

    Ich liebe es jedoch, poetische Gedichte zu verfassen, Verse über Liebe, Leidenschaft, Gefühle und Emotionen. Ab und an lese ich auch gerne Poesie, z. B. Pablo Neruda, um einen Namen zu nennen.

    AVELEEN AVIDE:
    Bist du eigentlich noch immer nicht mit einem Flugzeug geflogen? Auch noch nichts geplant?

    SAVANNA FOX:
    Nein, leider immer noch nicht. Und das ist eine wahre Schande … Ich hoffe allerdings immer noch, dass dieser Traum irgendwann einmal in Erfüllung geht.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    SAVANNA FOX:
    Meine Familie, Lesen, Schreiben und Fern sehen stehen ganz oben auf meiner Hobbyliste. Ich koche sehr gerne, am liebsten bayerische Küche, aber auch Spazierengehen im Wald ist ebenfalls eine meiner Leidenschaften und im Winter bin ich eine begeisterte Skifahrerin.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    SAVANNA FOX:
    Wir machen im deutschsprachigen Raum Urlaub. Diesen Herbst war es das Allgäu, das uns wieder einmal angezogen hat. Ich liebe die Berge, sie strahlen eine unglaubliche Magie und Ruhe auf einen aus, das ist unbeschreiblich. Wahnsinnig gerne würde ich allerdings auch mal in Nordamerika meinen Urlaub verbringen. Die kanadischen Rocky Mountains faszinieren mich schon seit langem. Mal sehen, wann ich endlich mal den Mut zusammennehme und ein Flugzeug besteige *lach*.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    SAVANNA FOX:
    Gerade fesselt mich Prey, ein erotischer Thriller von Linda Howard, einer amerikanischen Autorin.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    SAVANNA FOX:
    Schreiben gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Loslassen können von der stressigen Alltagshektik, die mittlerweile beinahe unser gesamtes Leben bestimmt, und in eine andere Welt eintauchen. Kreativsein, und dabei in fremde Rollen schlüpfen, um ihnen ein Eigenleben zu geben ist eine meiner größten Leidenschaften.

    Voice of Passion

    SAVANNA FOX: In „Voice of Passion“ geht es lt. Amazon.de um:
    Ein Bodyguard, der ihr auf Schritt und Tritt folgt, ist etwas, worauf die Rocksängerin Eve Ross gut verzichten könnte - selbst wenn der Bodyguard so verteufelt attraktiv und anziehend ist wie Jensen McNamera! Zwischen Eve und Jensen fliegen die Fetzen, doch seine Anwesenheit an ihrer Seite ist unerlässlich, da Eve von einem Stalker bedroht wird. Eve ahnt nicht, dass Jensen ein Undercoveragent der Geheimorganisation Alpha Unit ist. Jensen wurde auf Eve angesetzt, um einen Drogenring rund um Eves Band auszuheben. Obwohl Eve für Jensen tabu ist, löst sie ein ungeahntes Verlangen in ihm aus, dem er nicht widerstehen kann. Willig lässt Eve sich von Jensen verführen. Glühende Leidenschaft und nackte Emotionen prallen ungebändigt aufeinander, bis der Stalker erneut zuschlägt und Jensen zu einer Entscheidung zwingt, die nicht nur Eves Leben folgenschwer verändert ...

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Alpha Unit: Voice of Passion

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Voice of Passion“?

    SAVANNA FOX:
    Ach du meine Güte *lach*, so richtig nachvollziehen kann ich das gar nicht mehr, so lange ist das her …
    Lass es mich so formulieren: vor Voice of Passion habe ich kleine Liebesgeschichten geschrieben, nur so für mich. Da ich ein langjähriger Fan von Rockmusik bin, kam mir irgendwann die Idee, diese beiden Dinge zu verbinden und einen erotischen Thriller um einer Rocksängerin zu schreiben.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Voice of Passion“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    SAVANNA FOX:
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mein Leben auf eine neue Weise schätzen gelernt habe. Wenn ich mir vorstelle, außerhalb meiner eigenen vier Wände ständig von fremden Menschen beobachtet, erkannt, angesprochen oder von Fotographen verfolgt zu werden, irgendwelche erfundenen Geschichten über mich lesen zu müssen – ich würde wahnsinnig werden. Durch Voice of Passion wurde mir so richtig bewusst, wie froh ich bin, ein „normales“ Leben zu führen. Um keinen Preis der Welt würde ich mein Leben und meine Privatsphäre mit einem erfolgreichen Musiker oder Schauspieler tauschen wollen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Voice of Passion“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Voice of Passion“ geben?

    SAVANNA FOX:
    Der Plot kam quasi mit der ersten Idee und stand für mich mit als allererstes fest. Ich sammle meine Ideen auf einem Klemmbrett, erarbeitete mir sozusagen ein Grundgerüst, um einen groben Überblick zu erhalten, bzw. welche Höhepunkte die Story beinhalten soll. Dieses Gerüst ist richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Geschichte, da ich in der Regel die Geschichte fließen lasse. Es überrascht mich meistens selbst, welche unerwarteten Wendungen der Verlauf teilweise nimmt, und das macht unheimlichen Spaß.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    SAVANNA FOX:
    Das Schreiben von Dialogen ist für mich mit der größte Spaßfaktor überhaupt. Ich liebe es, meine Protagonisten in hitzige Diskussionen zu stürzen. Aber auch ein belangloser Smalltalk macht mir einen enormen Spaß.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    SAVANNA FOX:
    Ich glaube ohne Klebezettel funktioniert das nicht. Ich habe zwar mein Grundgerüst, aber da ich die Geschichte laufen lasse, kommen mir zwischendurch immer wieder neue Ideen, die ich unbedingt in die Story miteinbinden möchte. Den Überblick zu behalten, ist dann dementsprechend schwieriger. Die Klebezettel hängen dann nicht nur an meinen Bildschirm, sondern auch neben der Tastatur, damit ich ja nichts vergesse. Ganz zum Schluss gehe ich diese samt den Ideen auf meinem Klemmbrett beim durchlesen des Buches nochmals durch und sehe, ob ich noch etwas vergessen habe und/oder ob alles passt.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an die Protagonistin, die Rocksängerin Eve Ross heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    SAVANNA FOX:
    Eve Ross und ihre Band waren eine wahre Herausforderung. Die wenigstens von uns wissen, wie es im wahren Leben eines erfolgreichen Musikers wirklich abläuft.

    Nachdem ich die äußerst aufschlussreiche und schockierende Autobiographie von Anthony Kiedis, Sänger der Red Hot Chili Peppers, gelesen habe, konnte ich die Gefahren und die Auswirkungen des Drogenkonsums im Umfeld einer erfolgreichen Band besser nachvollziehen. Es war mir wichtig, diese Perspektive, das Zusammentreffen von mehreren Faktoren, wie Ruhm und Erfolg, Bekanntheit, der belastende Druck sowie kein geregeltes Privatleben, so authentisch wie möglich aufzugreifen.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    SAVANNA FOX:
    Ich bin da eigentlich ziemlich spontan. Mir kommt eine Idee, wenn sie mir gefällt und mich derart fesselt, dass ich sie nicht mehr loslassen kann, fasse ich zu Stift und Papier und mache mir ein paar Notizen. Danach geht’s auch schon los mit dem Schreiben am Laptop.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    SAVANNA FOX:
    Oje, *wink*
    Einen regelmäßigen Tagesablauf beim Schreiben gibt es für mich eigentlich überhaupt nicht. Es gibt Tage, an denen ich überhaupt nicht zum Schreiben komme. Wenn ich schreibe, dann meistens wenn aller außer Haus sind, sprich von morgens 9.00 bis spätestens 11.00 Uhr. Danach komme ich nicht mehr dazu, denn dann bin ich ganz Mama.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    SAVANNA FOX:
    In meiner Küche am Laptop, da steht die Kaffeemaschine in unmittelbarer Nähe.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    SAVANNA FOX:
    Ohne Musik läuft bei mir gar nichts. Ich liebe Red Hot Chili Peppers, doch Rockmusik kann man nicht bei jeder Szene hören. Manchmal passt eine gefühlvolle Ballade besser, dann höre ich alles Mögliche, von Adele bis U2. Wenn das Buch fertig ist, habe ich quasi für jede Szene einen passenden Song …

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    SAVANNA FOX:
    Nein, ich werde von keiner Agentur vertreten.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    SAVANNA FOX:
    Ich bin gerade mit meinen zweiten erotischen Thriller „Hot Summer Ride“ fertig geworden, der im Dezember 2014 beim Plaisir d’Amour Verlag erscheinen wird.

    Es handelt um den Harley-fahrenden Geheimagenten Ray McKay, der die Formel einer hochgefährlichen biologischen Waffe wiederbeschaffen soll, den die Rechtsmedizinerin Kristin Winter aus dem toten Körper eines jungen Mannes geborgen hat. Leider hat es nicht nur Ray auf diese Formel abgesehen und so beginnt eine gefährliche Verfolgungsjagd über den heißen Asphalt …
    Weitere Informationen über das Buch gibt es auf meiner Homepage oder auf www. Plaisirdamourbooks.de.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    SAVANNA FOX:
    Schreiben. Schreiben. Schreiben. Selbst wenn es nur fünf Worte an einem Tag sind, Hauptsache ist, man schreibt.
    Nicht aufgeben, auch wenn man eine Absage durch einen Verlag bekommt. Bei mir hat es auch nicht auf Anhieb geklappt. Wer sich die Mühe und enorme Arbeit gemacht hat und eine Geschichte von Anfang bis Ende geschrieben hat, hat so viel Herzblut in diese gelegt, dass das allein schon ein großer Erfolg ist und absoluten Respekt verdient! Man darf sich nicht entmutigen lassen und sollte auf jeden Fall immer weiter machen.

    AVELEEN AVIDE:
    Savanna, vielen Dank für das Interview.


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    Heute gibt 1 Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 4. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Voice of Passion“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Voice of Passion“ gewinnen: Wie heißt der 2. Roman von Savanna Fox?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    7.397 Downloads waren es vom 12.04. bis 11.05.2013. Schön wäre, wenn wirklich möglichst viele davon eine Rezension schreiben würden.
    Alles Nähere – hier klicken.

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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)


    Hier gibt es ein Video – von dem ich nicht weiß, wer das für mich gemacht hat… Alles sehr geheimnisvoll…

    Wenn Sie hier klicken, dann kommen Sie zu meinen Lesungen aus "Samtene Nächte".

    Wenn Sie oben in der pinkfarbenen Leiste auf „Interviews mit Autoren“ klicken, kommen Sie auf die Auflistung aller bisher erschienenen Interviews auf meinem Internetblog.

    Wenn Sie oben in der pinkfarbenen Leiste auf „Sonstige Einträge“ klicken, kommen Sie auf die Auflistung unter der alle Lesungen, die Buchmesse in Frankfurt 2007/2008 und Kurzinterviews und v.a. aufgeführt sind.

    Hier lese ich einen Ausschnitt aus der Geschichte „Heiße Wünsche“

    Das war Aveleen Avide
    Glauben Sie an sich!

    Schauen Sie also wieder rein, wenn es heißt:
    Willkommen bei Aveleen Avide

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

    Ihre Aveleen Avide
    Aveleen Avide jetzt auch bei Twitter: http://twitter.com/aveleenavide

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    Willkommen bei Aveleens Couchgeflüster. In „Die Schwester“ ist ein Thriller. B. C. Schiller habe ich bereits im Februar 2014 für meinen Blog interviewt und wer mehr über das spannende Autorenduo erfahren möchte ... hier geht’s zum Interview.

    B. C. Schiller ist Autorin und ich stelle ihr Buch „Die Schwester“ vor. Hier geht’s zur Webseite von B. C. Schiller ist.

    Foto B.C.Schiller_Baum

    Foto: © B. C. Schiller


    In „Die Schwester“ geht es lt. Amazon.de um:
    Die Anwältin Louisa Schönberg wird 30 Jahre nach dem dramatischen Tod ihrer Schwester Anna von der Vergangenheit eingeholt. Alles beginnt mit der Verteidigung des wegen Mordes angeklagten Malers Tom Berger. Was zunächst wie ein Routinefall aussieht, wird nach und nach zu einem raffinierten Psychospiel. Als die Künstlerin Betty Dee in dem Prozess auftaucht, die Louisa auf erschreckende Weise an ihre tote Schwester erinnert, muss sie sich der grausamen Wahrheit stellen: Ist Louisa schuld am Tod ihrer Schwester?

    BCS_Cover_Schwester_1563x2500px_141204


    Hier lese ich aus B. C. Schillers Buch „Die Schwester“.

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    Heute gibt es 1 E-Book „Die Schwester“ zu gewinnen. Wer mir die 2, 4 und 5. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Die Schwester“ gewinnen. Richtig. Es gibt dieses Mal 3 Gewinner. Eine Gewinnerfrage gibt es bei meiner Weihnachtsaktion nicht.

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

    Ein großes Dankeschön an den B. C. Schiller, die mir das E-Book zur Verfügung gestellt haben.

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    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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    und natürlich bei Facebook

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    Willkommen bei Aveleen Avide

    Claudia Vilshöfer hat beinahe alle Kontinente bereist, nur das Ewige Eis und Australien fehlen noch. Wüsten haben für sie etwas Magisches.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Kalter Hauch“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto claudia vilshoefer

    Foto: © Claudia Vilshöfer

    Claudia Vilshöfer ist Autorin, gelernte Fremdsprachenkorresponentin und Wirtschaftsübersetzerin. Sie arbeitete in der Touristik, als Werbetexterin und Sprachdozentin.

    Claudia Vilshöfer wurde 1968 in Salvador, Brasilien geboren. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. Wer gehört zur Familie?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Zur Familie gehören außer mir noch mein Mann und meine kleine Rasselbande – zwei quirlige Kinder im Alter von drei und sechs sowie zwei betagte Katzendamen. Ein sechsköpfiges Team also, da wird es nie langweilig! ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Bist du "nur" in Brasilien geboren oder auch dort aufgewachsen? Welche Sprachen sprichst du und was zieht dich genau zu diesen Sprachen hin?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Mein Vater ist Ingenieur und war damals in Salvador „stationiert“. Ich wurde in dieser wunderbaren tropischen Metropole zwar „nur“ geboren, kehrte aber im Laufe der Zeit mehrmals dorthin zurück, um Ferien zu machen und auf den Spuren meiner Eltern zu wandeln. Etwas Portugiesisch habe ich mir durch Privatunterricht aneignen können, es reicht gerade mal, um in Brasilien nicht zu verhungern ;-)

    Ansonsten spreche ich neben Englisch und „Schulfranzösisch“ noch fließend Spanisch, u.a. weil ich ein paar Jahre auf den Balearen gelebt habe und Italienisch, da mein Mann aus Italien stammt.

    AVELEEN AVIDE:
    Was zählt für dich zu deinen tollsten Auslandsreisen und warum?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Oh, da gab es einige schöne Reisen und nachhallende, für mich wichtige Begegnungen mit fremden Kulturen.

    Besonders faszinierend war z.B. eine dreiwöchige Afrikareise, während der wir u.a. auf dem Gambia-River schipperten, ein Flüchtlingslager besuchten und in kleinen Dörfern mit Strohhütten schliefen. Eine prägende Grenzerfahrung!

    Aufregend war auch eine Marokko-Reise und die Fahrt an den Rand der Sahara oder der Trip auf der glühenden Arabischen Halbinsel. Wüsten haben in meinen Augen ohnehin etwas Magisches und bieten eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Im Death Valley beispielsweise kam mir die Idee zu meinem ersten Roman „Schrei in der Dunkelheit“, der z.T. dort spielt.
    Und mein aktueller Thriller „Kalter Hauch“ hat sicherlich von einer Kreuzfahrt profitiert, auf der ich die unendliche Weite des Meeres erleben durfte ...

    AVELEEN AVIDE:
    Rund um den Globus warst du unterwegs. Heißt das auch, du hast schon alle Kontinente gesehen? Und welchen Teil willst du noch entdecken?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Ja, in der Tat habe ich neben den europäischen Ländern schon Nord- und Südamerika, Afrika und Asien bereist. Mir fehlen aber noch Fernost und Australien in der Sammlung. Ich hoffe, dass wir das, sobald die Kinder größer sind, nachholen dürfen, zumal wir Freunde in Australien haben, die wir sehr gerne wiedersehen würden :-)
    Und irgendwann möchte ich einmal ins Ewige Eis...

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir heute an einem Urlaubsort wichtig?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Früher waren es, wie man sieht, eher die Abenteuerreisen, die mich quer durch die Weltgeschichte geführt haben. Da waren Rundreisen, z.B. durch Texas oder Kalifornien, wo es eine Menge zu erleben gab oder „Ferien in New York“. Erholung stand damals nicht an erster Stelle, doch heute, mit zwei kleinen Kindern, hat sich das etwas geändert. Da reicht es oft schon, wenn man am Strand sitzt und den Kleinen beim Burgenbauen zusieht und abends in einem Lokal mit angegliedertem Spielparadies essen geht ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Ich koche ziemlich gerne, liebe indisches Essen und in letzter Zeit habe ich sogar das Backen für mich entdeckt. Abgesehen davon, dass mich meine Familie auf Trab hält, versuche ich mich sportlich fit zu halten und schaue mir auch schon mal gerne ein Fußballspiel oder einen Kinofilm an. Und ich liebe Ausflüge ins Umland. Einfach spazieren gehen und meinen Kindern beim Großwerden zuzusehen. Herrlich, wie sie sich noch an Kleinigkeiten erfreuen können, an ganz banalen Dingen wie einem schönen Stein oder einem knorrigen Zweig!

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Zur Zeit liegt Simon Becketts „Der Hof“ auf meinem Schreibtisch, aber ich bin noch nicht sehr weit gekommen. Am liebsten lese ich in der Tat Psychothriller von der ruhigen, subtilen Art, und wenn sie auch noch mit einer vielleicht dramatischen Beziehung verknüpft sind, finde ich das ganz wunderbar. Ich mag spannende Bücher, die unter die Haut gehen und über die man noch nachdenkt, auch wenn man sie schon längst beendet hat ...

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Schreiben ist neben einer Leidenschaft zwar auch Vergnügen, wenn es gut läuft und die Zeilen nur so aus den Fingern fließen, aber es ist durchaus auch mit reichlich ernsthafter Arbeit verbunden. Wenn man Geschichten erfindet, geht man lange mit einer Idee schwanger, bevor sie im Buchhandel landet. Der Arbeitsaufwand, der hinter einem Buchprojekt steckt, wird leider oft unterschätzt, denn in einem fertigen Roman steckt letztendlich auch unendlich viel Energie, die man natürlich gerne aufbringt, wenn man das Schreiben liebt.

    Cover Kalter Hauch

    CLAUDIA VILSHÖFER: In „Kalter Hauch“ geht es lt. Amazon.de um:
    Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wiedertrifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An jene Tragödie, die ein Leben forderte und sie beide schuldbeladen zurückließ. Doch Cornelius scheint nach all der Zeit guter Dinge zu sein und heuert Martin für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn als Skipper an. Erst an Bord begreift Martin, dass er Teil eines tödlichen Plans ist, der erneut unausweichlich in einer Katastrophe enden wird. Denn Nadja, Cornelis‘ neue Liebe, sieht jener Frau, die beide Männer einst begehrten, verstörend ähnlich …

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Kalter Hauch: Psychothriller

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Kalter Hauch“?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Wie schon erwähnt, hat mich eine Seereise zu der Geschichte inspiriert, aber ein Kreuzfahrtschiff war mir da zu banal. Mir war klar, dass eine beengte Yacht die ideale Kulisse für einen Psychothriller darstellen kann, weil die Ausweglosigkeit, in der sich die Reisenden befinden, ja quasi schon vorprogrammiert ist. Das reizte mich und verleitete mich dazu, Protagonisten auf das Boot zu setzen, die vielleicht in der Vergangenheit miteinander zu tun hatten. Es sollte Berührungspunkte geben. Ein Drama, das der Leser zunächst nur erahnt, das dann jedoch durch inszenierte Rückblicke immer konkreter wird und schließlich in einer erneuten Katastrophe gipfelt ...

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Kalter Hauch“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Liebe Aveleen, diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten, da ich während des Schreibprozesses recherchiere und mir eigentlich gar nichts Überraschendes etc. passiert ist. Natürlich lernt man immer wieder Neues bei der Recherche, aber mir fällt, ehrlich gesagt, nichts Sinnvolles ein, was ich hier beisteuern könnte :-(

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Kalter Hauch“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Kalter Hauch“ geben?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Abgesehen von der traumhaft-mörderischen Kulisse, war meine erste Überlegung eigentlich, dass das Meer einem gewaltige Streiche spielen kann und nicht jeder es verträgt. Drei Menschen auf See, da kann es schon mal ungemütlich werden. Aber das durfte nicht alles sein: Es musste eine Geschichte her, die sich in der Vergangenheit anbahnt und mit zunehmendem Tempo auf die Gegenwart zusteuert. Emotionen und alte Ressentiments spielen eine zentrale Rolle in dem Thriller, der ja nur zum Teil auf hoher See spielt. Der Rest führt uns nach Deutschland, wo alles begann.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Das hängt bei mir wirklich von der eigenen Stimmung ab. Wenn ich mich gerade in einem Dialog befinde, den ich gerne weiterspinne und von dem ich mich vielleicht gerade frage, wo er genau hinführt, ist das eine tolle Arbeit, die mich ganz ausfüllt. Ich schlüpfe während der Schreibarbeit einfach in die fremden Rollen, überlege mir, wie ich wohl handeln würde, wenn ich es zu tun hätte und wie man die Charaktere noch etwas schillernder beschreiben könnte. Aber vielleicht habe ich insgeheim eine Vorliebe für szenische Darstellungen. Mir wurde auch schon öfter gesagt, dass der Leser sich in meinen Büchern gut in die Szenerie hineinversetzen kann, weil alles so schön plastisch beschrieben ist. Das freut mich dann immer besonders.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Da hilft nur lesen, lesen und nochmal gegenlesen. Ein Buch ist ein Prozess, ein Manuskript noch kein fertiges Buch. Am Ende fallen hier und da noch kleine Regiefehler auf, die man aber in der Regel rasch beheben kann.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Protagonisten Martin heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Martin ist ein attraktiver Skipper, der den Großteil seines Lebens auf See verbringt, den aber eine tragische Geschichte mit dem Leben an Land verbindet. Und mit Cornelius, der auch mit an Bord ist ...

    Mir war wichtig, dass der Leser lange im Dunkeln tappt, was seinen wahren Charakter betrifft. Er bewegt sich irgendwo zwischen Gut und Böse, und man weiß nicht so recht, ob man ihm trauen darf oder nicht. Erst am Ende kommt ans Licht, was ihn zu der gespaltenen Person gemacht hat, die er heute ist.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Ich überlege mir vor der ersten Zeile zuerst die grobe Geschichte, ich kenne den Anfang und das Ende sowie ein paar aussagekräftige Schlüsselszenen, die mich dorthin führen. Die Details kommen später, nach und nach. Bei mir ist der Schreibprozess immer auch mit Wendungen und neuen Verknüpfungen verbunden, oft auch mit Überraschungen, die das Schreiben an sich so spannend machen.

    Recherchearbeiten erledige ich zwischendurch, es treten immer mal wieder Fragen auf, die es zu klären gilt, und wenn es sich gerade nicht klären lässt, arbeite ich so lange an einer anderen Szene weiter, in die mich besonders gut hineinversetzen kann.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Am liebsten schreibe ich vormittags, wenn alle versorgt und aus dem Haus sind. Die Stille und meine Katzen sind hierbei meine besten Begleiter. Natürlich auch ein guter Kaffee und ein freier Kopf. Normalerweise beginne ich gegen neun zu schreiben und arbeite entweder bis mittags oder auch schon mal bis in den Nachmittag hinein. Dann ist Kinderzeit und die Arbeit muss warten. Manchmal ist es tatsächlich etwas schade, den Computer abzuschalten, wenn man sich gerade warm geschrieben hat und es praktisch nur so aus den Fingern fließt. An solchen Tagen arbeite ich dann abends, wenn wieder alles still ist, weiter. Manchmal bis tief in die Nacht hinein ...

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Ich schreibe am liebsten am Schreibtisch im Dachgeschoss. Das ist mein fester Arbeitsplatz, ein schöner, heller Ort, an dem es sich gut arbeiten lässt. Nur selten nehme ich den Laptop und setze mich woanders hin – der Mensch braucht halt Rituale ;-)

    Manchmal schreibe ich aber sogar im Auto, und zwar dann, wenn mir während der Fahrt etwas Spannendes einfällt. Dann fahre ich rechts ran, hole den Notizblock hervor und schreibe alles auf, damit ich bloß nichts vergesse ...

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Nein, während des Schreibens ist es absolut ruhig. Keine Musik, keine sonstigen Geräusche. Einfach nur der Computer und ich.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Ja, ich werde von der erfolgreichen Agentur Dr. Harry Olechnowitz in Berlin vertreten und bin sehr glücklich darüber, so einen guten, erfahrenen Agenten gefunden zu haben. Er verfügt über beste Kontakte in der Branche, begleitet die Buchprojekte von Beginn an und unterstützt mich insbesondere bei Verlags- und Vertragsverhandlungen. Solch ein Ansprechpartner ist ein eindeutiger Pluspunkt, für den ich sehr dankbar bin!

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Natürlich gehe ich schon wieder mit der nächsten Buchidee schwanger. Verraten kann ich aber bislang nur soviel: Es wird wieder spannend! ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    CLAUDIA VILSHÖFER:
    Mein persönlicher Tipp ist, an sich selbst zu glauben und Durchhaltevermögen zu zeigen, auch wenn es mal nicht sofort klappt. Die Verlagssuche ist nicht einfach und ein Vertrag bei einem großen Publikumsverlag ist schwer zu ergattern, aber wer aufgibt, wird nie erfahren, ob er es nicht vielleicht doch geschafft hätte. Vielleicht mag man sich an eine erfolgreiche Agentur wenden, auch das ist ein guter Weg ...

    AVELEEN AVIDE:
    Claudia, vielen Dank für das Interview.


    Welches Interview kommt als nächstes?

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    Heute gibt 1 Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 2. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Kalter Hauch“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Kalter Hauch“ gewinnen: Wo kam sie auf die Idee zu "Kalter Hauch? Wo war sie da genau?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    7.397 Downloads waren es vom 12.04. bis 11.05.2013. Schön wäre, wenn wirklich möglichst viele davon eine Rezension schreiben würden.
    Alles Nähere – hier klicken.

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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)


    Hier gibt es ein Video – von dem ich nicht weiß, wer das für mich gemacht hat… Alles sehr geheimnisvoll…

    Wenn Sie hier klicken, dann kommen Sie zu meinen Lesungen aus "Samtene Nächte".

    Wenn Sie oben in der pinkfarbenen Leiste auf „Interviews mit Autoren“ klicken, kommen Sie auf die Auflistung aller bisher erschienenen Interviews auf meinem Internetblog.

    Wenn Sie oben in der pinkfarbenen Leiste auf „Sonstige Einträge“ klicken, kommen Sie auf die Auflistung unter der alle Lesungen, die Buchmesse in Frankfurt 2007/2008 und Kurzinterviews und v.a. aufgeführt sind.

    Hier lese ich einen Ausschnitt aus der Geschichte „Heiße Wünsche“

    Das war Aveleen Avide
    Glauben Sie an sich!

    Schauen Sie also wieder rein, wenn es heißt:
    Willkommen bei Aveleen Avide

    Ihre Aveleen Avide
    Aveleen Avide jetzt auch bei Twitter: http://twitter.com/aveleenavide

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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    Willkommen bei Aveleen Avide

    Constanze Wilken wird manchmal vom Schnarchen ihrer Hunde zum Schreiben inspiriert. Sie liebt die unaussprechlichen Namen walisischer Orte genauso wie die Orte selbst. Und sie weiß seit einer Recherche in einem Nationalpark, dass so manches Ei sehr wertvoll gehandelt wird. Ei-ei-ei.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Der Duft der Wildroseh“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Constanze Wilken

    Foto: Constanze Wilken © Goldmann Verlag

    Constanze Wilken ist Autorin und studierte Kunsthistorikerin. Sie studierte ebenfalls Politologie und Literaturwissenschaften.

    Constanze Wilken wurde 1968 in St. Peter-Ording geboren und lebt mit ihrer Familie, ihren Hunden und Katzen in ihrer nordfriesischen Heimat. Dann geht's bei euch zu, wie bei Hund und Katz? ;-)

    CONSTANZE WILKEN:
    Unser Rudel besteht derzeit aus zwei Hunden und zwei Katzen, die sich bestens verstehen. Eigentlich leben die Vierbeiner uns vor wie es geht. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast in Aberwystwyth in Wales studiert, hast mehrere Jahre in Wales gelebt und an deiner Promotion gearbeitet. Was hat dich nach England und speziell nach Wales gezogen?

    CONSTANZE WILKEN:
    Ich hatte damals verschiedene Unis zur Auswahl, auch eine in London, aber als ich an einem stürmischen Septembertag an den Klippen oberhalb von Aberystwyth stand und auf die Bucht schaute, war es passiert – ich hatte mich unsterblich verliebt! Es regnete, die Wellen brachen sich am Strand vor der Promenade und die Gischt trieb bis zu den parkenden Autos vor den hübschen viktorianischen Häusern. Auf der anderen Seite der Bucht zogen sich die pastellfarbenen Cottages den Hügel hinauf und oben thronte die National Library of Wales. Gleich darüber liegt die Universität und das kunsthistorische Institut befindet sich auf nur 10 Gehminuten entfernt auf dem nächsten Hügel.

    Es stimmte alles, der Studienplatz, das Umfeld – ich habe mich selten irgendwo sofort so heimisch gefühlt. Aberystwyth ist eine gelungene Mischung aus kleiner Küstenstadt und Ferienort im Sommer und lebhafter Studentenstadt mit kulturellen Einrichtungen und netten Pubs. Wales ist wirklich ein besonderer Flecken Erde – man findet dort: wildromantische Natur, vor allem der Snowdonia Nationalpark ist sehenswert, charmante alte Dörfer, viele historische Sehenswürdigkeiten, Burgen, National Trust Anwesen und freundliche Menschen.

    AVELEEN AVIDE:
    Was zählt für dich zu deinen tollsten Auslandsreisen und warum?

    CONSTANZE WILKEN:
    Hmm, schwierig – eine Wandertour durch die verschneiten Rocky Mountains wurde durch den Anblick von einer Herde Bisons für mich unvergesslich. In Naturparks wilde Tier zu sehen, finde ich unbeschreiblich berührend. Andererseits kann ich mich genauso für Florenz und seine wundervollen Kunstschätze begeistern. Auf meinen Recherchereisen verabrede ich mich oft mit Kuratoren oder ortskundigen Historikern und wenn die mir dann geheime Gänge in einem alten Palazzo zeigen, wie einmal in Lucca, oder ich die öffentlich nicht zugängliche Bibliothek des Museo di Capodimonte in Neapel einsehen darf – das sind wundervolle Momente.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir heute an einem Urlaubsort wichtig?

    CONSTANZE WILKEN:
    Wenn ich Natur und Kultur erleben, neue Menschen mit interessanten Geschichten treffen kann, die Sonne scheint oder der Schnee frisch gefallen ist - fühle ich mich in der Toskana genauso wohl, wie in den schottischen Highlands oder auf einer Trekkingtour durch Alaska – das steht noch auf meinem Zettel. ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast für ein anderes Buch die Münchner Residenz besichtigt und eine Privatsammlung. Käme ein normal sterblicher, der nichts mit Antiquitäten zu tun hat oder gerade an einem Roman recherchiert auch mal dazu, so eine Privatsammlung zu besichtigen?

    CONSTANZE WILKEN:
    Kommt ganz auf den Privatsammler und den Kontakt an ...

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    CONSTANZE WILKEN:
    Schreiben, Lesen, Kunst, Trekkingtouren durch Naturparks, meine Lieblingsgemälde in Museen besuchen. Dazu fällt mir ein – kürzlich war ich wieder einmal in Florenz und machte mich in den Uffizien gleich auf den Weg zu einem meiner dortigen Lieblinge, einem Porträt von Bronzino und war entsetzt als ich das Laufband in dem Ausstellungsraum entdeckte. Ich musste also auf diesem grauslichen Laufband rückwärts gehen, um das Bild länger als zwei Sekunden anschauen zu können.

    Ich liebe schöne Cafés. In Museen gibt es oft besondere Räumlichkeiten, aber auch die kleinen versteckten winzigen Cafés, in den verwinkelten Gässchen Neapels oder Edinburghs, liebevoll betrieben, in denen es selbstgemachte Kuchenkreationen gibt.

    Und gern hänge ich auch einfach nur meinen Gedanken nach, sehe den Hunden beim Spielen am Strand zu oder wandere einen verträumten Pfad am Ufer der Cardigan Bay entlang oder erkunde einen Landschaftsgarten oder genieße ein Ale im Pub, während sich einige Musiker finden, Bodhran, Fiddel und Flöte hervorholen und denke über den nächsten Walesroman nach. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    CONSTANZE WILKEN:
    Da ich in diesem Jahr Jurymitglied für den Literaturpreis von DeLiA bin, stapeln sich die Einsendungen bereits bis zur Decke. Da bleibt wenig Zeit für anderes. Gern entspanne ich mit einem Krimi wie der Reihe um Bruno von Martin Walker und ich liebe Sekundärliteratur zu allem, was mit Geschichte, Kunst, Gesellschaftsgeschichte, Musik oder auch Schiffsbau etc. zu tun hat. Das ist das Spannende am Schreiben – man entdeckt durch die Recherche immer Neues, beschäftigt sich mit Dingen, von denen man vorher kaum etwas wusste. Biographien mag ich auch sehr. Eine herausragende Romanbiographie ist für mich „Der Kuss“ von Anne Delbée, über das Leben der Bildhauerin Camille Claudel.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    CONSTANZE WILKEN:
    Schreiben ist für mich Leben – in immer neuen Figuren, neuen Geschichten. Ich genieße es, mich an meinen Schreibtisch zu setzen und zu wissen, dass ich gleich in die Welt von Cait oder Ally oder Rosso Fiorentino eintauchen kann. Es gibt so viele Aspekte am Schreiben, die faszinierend, herausfordernd und immer neu sind, so dass es für mich nie Arbeit, nie Routine ist.

    Cover Der Duft der Wildrosen

    CONSTANZE WILKEN: In „Der Duft der Wildrose“ geht es lt. Amazon.de um:
    Als ihre Tante Birdie sie um sofortiges Kommen bittet, macht sich die junge Caitlin Turner auf den Weg in das hübsche walisische Küstenstädtchen Portmeirion. Dort führt Birdie einen kleinen Porzellanladen, den Cait hüten soll, während sich ihre Tante einer Operation unterzieht. Kurz bevor Birdie ins Krankenhaus geht, deutet sie Cait an, in ihrer Familie gebe es ein dunkles Geheimnis – mehr verrät sie nicht. Dann lernt Cait den wortkargen Ranger Jake kennen – und schon bald kommen sich beide einander näher. Doch Jake ist einem Verbrechen im Snowdonia Nationalpark auf der Spur, und die Ereignisse drohen sich zu überstürzen ...

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Der Duft der Wildrose: Roman

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Der Duft der Wildrose“?

    CONSTANZE WILKEN:
    In diesem Fall war es tatsächlich der Ort, Portmeirion, der mich inspiriert hat. Während meiner Jahre in Wales war ich einmal dort und begeistert von diesem außergewöhnlichen toskanischen Idyll mitten im Norden von Wales. Auf dem Cover des Romans ist die Bucht vor Portmeirion, Tremadog Bay, zu sehen. In Portmeirion spielt ein Teil meiner Geschichte, denn Birdie, eine der Hauptfiguren, hat dort ihren Porzellanladen. Durch dieses Porzellan wurde der Ort bekannt. Anfangs war alles handgefertigt, heute wird leider auch industriell und in großen Mengen hergestellt. Trotzdem ist Portmeirion nach wie vor etwas ganz Besonderes, denn dort hat sich der exzentrische Architekt, Sir Clough Williams-Ellis, 1925 seinen Traum von Italien verwirklicht.
    Portmeirion wird auch „the last Folly“, die letzte Verrücktheit genannt. Verrückt, verspielt, zauberhaft und auf jeden Fall sehenswert ist diese Ansammlung architektonischer Verspieltheiten mit Arkaden, Rosengarten, Brunnen und einem ausgedehnten Park mit eigenem Leuchtturm. Die Häuser, darunter ein Pantheon, the Green Dome, verteilen sich malerisch an den Hängen entlang der Bucht.
    Es gibt dort tatsächlich einen netten älteren Herrn im Anzug, der in einem pinkfarbenen Häuschen die Karten verkauft und alle Besucher mit ausgesuchter Höflichkeit begrüßt. Er war die Vorlage für Mr Jones im Buch.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Der Duft der Wildrose“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    CONSTANZE WILKEN:
    Zur Planung von meinen Recherchereisen gehören auch immer Treffen mit Ortskundigen, Bibliothekaren, Wissenschaftlern oder in diesem Fall mit einem Ranger des Nationalparks. Das Hauptgebäude der Nationalparkverwaltung steht in Penrhyndeudraeth (walisische Ortsnamen sind echte Zungenbrecher!), aber die Ranger haben eigene Büros, die über den Park verteilt sind. In einer dieser Zweigstellen, die auch eine Werkstatt haben, war ich mit dem Ranger verabredet. Ifan Jones hat mir von seinen Aufgaben erzählt, wozu der Vogelschutz und die Jagd nach Dieben seltener Vogeleiner gehört. Das war neu für mich. Jones erklärte, dass es sogar eine weltweit agierende illegale Szene von Eiersammlern gibt. Für besonders seltene Eier werden horrende Summen gezahlt und die Eier landen dann in heimlichen Sammlungen, oft in Kommoden, die in Garagen versteckt stehen. Notorische Sammler werden in England immer wieder gefasst und mit Gefängnisstrafen belegt.

    Das fand ich so spannend, dass ich diesen Aspekt der Rangerarbeit in meine Geschichte eingebaut habe. Als ich mich mit Ifan Jones unterhielt, kamen seine Kollegen dazu, hörten, warum ich so viele Fragen stellte und sagten begeistert, dass ich sie gern als Vorbilder für meinen Roman verwenden könne ... :-)

    Mein Romanheld Jake ist ein fiktiver Charakter mit realen Vorbildern. Eine Leserin hat dazu so schön geschrieben „…kann ich bitte Jake haben? Für mich war er der typische Romanheld, den ich direkt heiraten würde!“ (Zitat Letters from Juliet)

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Der Duft der Wildrose“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Der Duft der Wildrose“ geben?

    CONSTANZE WILKEN:
    Wie oben erwähnt, war hier der Ort der Inspiration. Meist lese ich dann sehr viel Sekundärliteratur und dabei entstehen Plotideen. Diese wiederum werden gespeist von den Hauptfiguren, hier ist es Birdie gewesen – Töpferin mit eigenem Laden in Portmeirion. Die Figuren müssen stark sein, viel Konfliktpotential haben und Birdie und ihre Schwester Anne haben mich nicht mehr losgelassen. Um diese beiden grundverschiedenen, auf tragische Weise verbundenen Frauen habe ich die Geschichte aufgebaut. Der Konflikt hat Auswirkungen bis in die Gegenwart und dort muss sich Cait plötzlich mit lange unterdrückten Familiendramen auseinandersetzen.

    So geht es weiter – wen stelle ich Cait zur Seite? Was ist ihre Motivation, warum ist sie eher verschlossen etc.?

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    CONSTANZE WILKEN:
    Darüber denke ich nicht nach – ich liebe jeden Aspekt des Schreibens.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    CONSTANZE WILKEN:
    Während des Schreibens überprüfe ich die Zusammenhänge, aber ich habe auch Testleser und eine wunderbare Lektorin.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Protagonisten Caitlin Turner heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    CONSTANZE WILKEN:
    siehe oben – nachdem Birdie und Anne angelegt waren, habe ich mir Gedanken über Cait gemacht, die ja in der Gegenwart die jüngere Generation verkörpert. Das Aussehen spielt eine Rolle, ihre Vorlieben, Abneigungen in Abhängigkeit von dem, was sie erlebt, was sie geprägt hat. Ich gebe allen meinen Figuren einen kompletten Lebenslauf, aus dem später nicht alles einfließt, aber er gibt den Figuren Kraft und Lebendigkeit.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    CONSTANZE WILKEN:
    Zuerst entsteht eine vage Idee mit einem möglichen Schauplatz. Dann beginnt das Durchdenken, Planen, was ist möglich, machbar – immer mit Blick auf die realen Gegebenheiten. Wenn ein Gerüst steht, fahre ich an den Ort des Geschehens und dort kann sich noch einmal viel ändern. So wie in Snowdonia als der Ranger mir von den Vogeleiern erzählte. Der gesamte Schreibprozess ist für mich ein organisches Geschehen – die Figuren entwickeln ein Eigenleben und es kann vorkommen, dass aus Nebenfiguren mehr wird, wenn sie plötzlich deutlicher in den Vordergrund treten. Was allerdings fest steht sind Anfang und Ende. Ich habe meist eine ganz genaue Vorstellung von der Stimmung, die ich am Ende transportieren möchte.

    Bei historischen Romanen steht die Recherche mehr im Vordergrund, sind historische Fakten wichtig, weil sie in die Handlung eingebaut werden müssen. Das ist ein etwas anderes Arbeiten, stellt die Herausforderung, sich so nah wie möglich an eine Epoche heranzutasten. Auch hier sind für mich Schauplätze wichtig, die ich dem Leser atmosphärisch nahe bringen möchte.

    Ich finde es schön, wenn man einen Roman gelesen hat, vielleicht irgendwann an einen der Schauplätze kommt und dann das eine oder andere wiedererkennt. Dann wird die Geschichte wieder lebendig – gelebte Geschichten.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    CONSTANZE WILKEN:
    Da ich am liebsten abends und nachts schreibe, beginnt mein Tag ganz entspannt und nicht sehr früh. ;-) Zuerst lasse ich mir am Strand bei einem Spaziergang mit meinen Hunden den Kopf freiwehen, dann wird erledigt, was anliegt und dann ruft der Schreibtisch.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    CONSTANZE WILKEN:
    An meinem Schreibtisch. Darunter und daneben liegen die Hunde und darauf meistens eine Katze. So wie eben jetzt – Fanny findet den curser faszinierend, der sich über den Bildschirm bewegt und drückt gern mal ihre Nase dagegen ...

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    CONSTANZE WILKEN:
    Kommt auf die Szene an, die ich schreiben werde. Oft hilft mir Musik, um in die richtige Stimmung zu kommen. Bei den historischen Romanen fand ich es sehr hilfreich, alte Musik zu hören und seitdem bin ich ein Fan von L’Arpeggiata. Wenn ich an den Walesromanen arbeite, höre ich gern Folkmusik, Cara Dillon zum Beispiel. Manchmal reicht auch das sonore Schnarchen der Hunde, um die Ideen fließen zu lassen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    CONSTANZE WILKEN:
    Seitdem ich freiberuflich als Autorin tätig bin, werde ich von meinem Agenten vertreten und kann nur Vorteile darin sehen – ich muss mich nicht mit Rechtsfragen plagen, wenn zentimeterdicke Verträge zu prüfen sind und ich kann mich während des gesamten Entstehungsprozesses meines Romans mit Fragen an meinen Agenten wenden. Sich auf jemanden verlassen zu können, der sich in der Branche auskennt, ist für mich von unschätzbarem Wert.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    CONSTANZE WILKEN:
    Der zweite Walesroman „Ein Sommer in Wales“ wird gerade lektoriert und erscheint passenderweise im nächsten Sommer. :-)

    Eine Familiengeschichte über Schuld und Liebe:
    Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung ...

    Und ein dritter Walesroman ist in Arbeit. Ein klein wenig darf ich verraten – es geht um ein untergegangenes Königreich vor der Küste von Wales, eine Archäologin, die dort nicht nur altertümliche Knochenreste findet und um einen Schiffsbauer ...

    Immer wieder Wales. :-) Es gibt dort so viele schöne Ecken und interessante Geschichten, dass ich demnächst eine website dazu veröffentliche http://www.mein-wales.de/

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    CONSTANZE WILKEN:
    Den Text mehrfach von Testlesern (nicht nur Freunden) lesen zu lassen und sich dann eine Agentur zu suchen.

    Liebe Aveleen, herzlichen Dank für deine interessanten Fragen!

    AVELEEN AVIDE:
    Constanze, vielen Dank für das Interview.


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    Heute gibt 1 Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 3. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Der Duft der Wildrose“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Der Duft der Wildrose“ gewinnen: Welcher Ort hat Constanze zu dem Roman inspiriert?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    7.397 Downloads waren es vom 12.04. bis 11.05.2013. Schön wäre, wenn wirklich möglichst viele davon eine Rezension schreiben würden.
    Alles Nähere – hier klicken.

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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)

    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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  • 01/23/15--13:33: Interview mit Nancy Salchow
  • Willkommen bei Aveleen Avide

    Nancy Salchow lebt mit Hund und Katz oder bessergesagt mit je drei davon. Schreiben ist für Nancy Salchow wie fliegen, mal geht’s hoch, mal runter, mal rechts, mal links und sie ist eine kreative Einzelkämpferin. Und sie hasst es zu recherchieren, weil sie sich dabei immer so ahnungslos vorkommt, fast so, als würde sie an Dingen riechen, die sie nichts angehen ...

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Kirschblütentage“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Nancy Salchow2

    Foto: © Nancy Salchow

    Nancy Salchow ist Autorin.

    Nancy Salchow wurde 1981 geboren. Darf man erfahren, in welcher großen oder kleinen Ecke Deutschlands du lebst?

    NANCY SALCHOW:
    Ich wohne in der Nähe von Wismar, wo ich auch geboren bin. Sehr ländlich inmitten von Wäldern, Wiesen, Seen und dem Meer – der Ostsee. Und hin und wieder kommt es vor, dass ich mich frage, ob es irgendwo schöner ist als hier. Für mich auf jeden Fall nicht. ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast sehr günstige Arbeitszeiten und immer schon recht früh Feierabend, darum bleibt dir viel Zeit zum Schreiben. Du arbeitest in einer Behinderteneinrichtung, in der Verwaltung einer gemeinnützigen Werkstatt. Arbeitest du da Vollzeit?

    NANCY SALCHOW:
    Ich arbeite sieben Stunden. Die perfekte Arbeitszeit, wie ich finde, um noch genügend Zeit für meine Leidenschaft zu finden.

    AVELEEN AVIDE:
    Du schreibst Songtexte. Nur für dich? Für eine Band? Spielst du auch ein Instrument? Oder singst du und welche Richtung Songtexte?

    NANCY SALCHOW:
    Ich habe schon seit vielen Monaten keine Songtexte mehr geschrieben. Diese Art zu schreiben ist mir derzeit irgendwie fremd, vielleicht deshalb, weil sie mit zu vielen Emotionen verbunden war, die mich jetzt einfach nur noch aufwühlen würden.

    Damals habe ich sowohl als Sängerin als auch als Texterin in einem Musikprojekt mitgearbeitet, aber dabei musste ich leider auch die Erfahrung machen, dass meine Art, die Dinge zu betrachten, leider oft missverstanden wird. Das wurde mir mit der Zeit zu anstrengend. Dann kamen noch familiäre Gründe dazu und ich zog mich aus dem Projekt zurück. Ich denke gern daran zurück, aber hätte auch nicht die Energie, wieder in einem Team zu arbeiten.

    Ich bin glaube ich eher eine kreative Einzelkämpferin – abgesehen davon für meine Mitmenschen auch viel zu anstrengend, also wenn es um die Zusammenarbeit im kreativen Bereich geht. ;-) Und nein, ich spiele kein Instrument mehr. Meine Zeit mit der Gitarre ist mittlerweile fast zwanzig Jahre her.

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast Leseproben deiner Manuskripte auf Neobooks eingestellt. Das ist die Autorenplattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Du schriebst das war der bequemste Weg. Und du wärst gerne bequem (so steht es in anderen Interviews mit dir). Du bekamst dann von Drömer/Knaur einen Verlagsvertrag. Hast du eine Ahnung, wie viele es über Neobooks zu Drömer schaffen?

    NANCY SALCHOW:
    Ich habe es nun nicht so genau beobachtet, um genaue Zahlen nennen zu können, aber mein ganz allgemeiner Eindruck ist schon, dass sich Durchhalten lohnt. Mir fallen einige Namen ein, die über Neobooks bei Droemer im Print gelandet sind: Susanna Ernst z.B., Ivonne Keller – aber auch bei anderen Verlagen. Neobooks ist generell ein sehr guter Start, den ich so immer wieder nehmen würde.

    AVELEEN AVIDE:
    Im Interview von meiner Bloggerkollegin „Kadis Bücherwelt“ schreibst du, dass dein bisher persönlichstes Buch „Das Luftblumenhaus“ ist. Dort hast du eigene Liedtexte eingebracht und die Handlung spielt in deiner eigenen Heimat. Was ist deine eigene Heimat und wie lange warst du nicht mehr dort? Oder fährst/fliegst du noch öfters hin?

    NANCY SALCHOW:
    Zum damaligen Zeitpunkt traf das wohl zu. Mittlerweile ist aber „Das Leben, Zimmer 18 und du“ mein persönlichstes Buch sowie die beiden Nachfolger „Eins plus eins macht Leben“ und „Der Tag, an dem mir das Leben schrieb“ - weil ich in diesen Büchern meine Depressionserkrankung verarbeite, es somit also autobiografische Bücher sind.
    Meine Heimat ist die Region Blowatz, Boiensdorf usw. - dort bin ich aufgewachsen. Und ich bin immer in der Nähe geblieben. Selbst heute sind es nur wenige Autominuten zu meiner alten Heimat.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du, außer Sport?

    NANCY SALCHOW:
    Lese ich da das Wort „Sport“? Hihihi, schön wär's, aber ich bin wohl der allergrößte Sportmuffel, den die Welt je gesehen hat. ;-) Aber zu deiner Frage: Meine große Leidenschaft sind die Tiere. Wir haben drei Hunde und drei Katzen, mit denen wir viel Zeit verbringen. Ansonsten schreibe ich sehr viel und bin außerdem sehr gerne auch mal grafisch aktiv, also z.B. beim Designen von Buchcovern usw.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    NANCY SALCHOW:
    Mein Freund und ich verreisen nicht so gern, wenn dann höchstens mal ein paar Tage, da wir unsere Tiere ungern so lang allein lassen und uns zu Hause einfach am wohlsten fühlen. Aber nach unserem letzten Urlaub in der Türkei haben wir uns vorgenommen, das nächste Mal ganz ruhig und gemütlich irgendwo in Deutschlang zu übernachten. In den Bergen oder auf einer Insel. Einfach nur Ruhe. Wir fahren auch sehr gern nach Nordfriesland zu Verwandten, dort können wir herrlich abschalten. Aber mal ehrlich, wir wohnen an der Ostsee, im Grunde ist das doch schon wie Urlaub, oder? :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    NANCY SALCHOW:
    Ich mag Schicksalsromane und Familiendramen. Gerade lese ich „Ein letzter Tanz“ von Judith Lennox.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    NANCY SALCHOW:
    Schreiben ist für mich wie ein Befreiungsschlag. Das Erschaffen eigener Welten, Gedanken, Gefühle. Man hat die Macht über alles. Das ist ein sehr verlockender Gedanke. Und ich folge diesem Impuls unglaublich gern, schon mein ganzes Leben lang.

    Cover-Kirschbluetentage

    NANCY SALCHOW: In „Kirschblütentage“ geht es lt. Amazon.de um:
    Eine Plastikrose mit einer Uhr in der Mitte, ein Teelichthalter aus grünem Glas, ein altes Buch – drei von vielen Dingen, die die zerstrittenen Eltern Jasmin und Vincent und ihre heftig pubertierenden Kinder plötzlich überall im Haus finden. Gegenstände, die Erinnerungen wecken an die unbeschwerte Anfangszeit ihrer Ehe. Aber diese Funde sind kein Zufall. Sorgfältig hat Emilia, die kürzlich verstorbene Großmutter, in ihren letzten Tagen diese Spuren gelegt. In der Hoffnung, ihre auseinanderbrechende Familie wieder zusammenführen zu können. Doch ist der Zauber der Erinnerung stark genug?

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Kirschblütentage: Roman

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Kirschblütentage“?

    NANCY SALCHOW:
    Ich habe kurz hintereinander selbst zwei Verluste in der direkten Familie erfahren müssen, die mein ganzes Leben verändert haben. Und sie brachten mich auch dazu, vieles in Frage zu stellen, unter anderem eben auch die Wichtigkeit des Zusammenhalts in der Familie, auch und gerade in schweren Zeiten. Was geschieht, wenn man sich langsam verliert? Was, wenn man es nicht einmal merkt? Diesen Fragen wollte ich auf den Grund gehen.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Kirschblütentage“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    NANCY SALCHOW:
    Ich hasse es zu recherchieren, weil ich mir dabei immer so ahnungslos vorkomme, fast so, als würde ich an Dingen riechen, die mich nichts angehen, deshalb verfahre ich in der Regel so, dass ich nur über die Dinge schreibe, die ich selbst erlebt oder beobachtet habe. So kann ich mich dann voll und ganz auf die Emotionen und Schicksale konzentrieren und muss mich nicht von Fakten ablenken lassen, die ich mir erst beibringen muss.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Kirschblütentage“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Kirschblütentage“ geben?

    NANCY SALCHOW:
    Die erste Überlegung war, dass Emilia die Gegenstände und Fotos im Haus verteilt, um Erinnerungen bei ihrer Familie zu wecken. Ursprünglich sollte die Geschichte einen leicht magischen Hauch haben, also dass Emilia sie gar nicht verteilt, sondern dass sie immer schon da waren und nur von ihr „verzaubert“ wurden. Von dieser Idee, die nicht so recht zur Bodenständigkeit der Handlung passen wollte, konnte mich meine Lektorin aber Gott sei Dank abbringen.

    Wie gesagt, der Grundgedanke waren die Gegenstände und Emilia. Und dann ist es tatsächlich so, dass ich einfach anfange zu schreiben. Ich weiß dann immer recht schnell, wie das Buch beginnen soll, in diesem Fall mit Emilia, kurz vor ihrem Tod. Der Rest ergab sich dann ganz von allein, einfach indem ich versucht habe, den Fokus abwechselnd auf jedes Familienmitglied zu legen. Man kann also sagen, dass ich nicht wirklich plane, sondern mich nur an einer Grundidee und den sich daraus entwickelnden Handlungssträngen entlanghangele.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    NANCY SALCHOW:
    Ich halte mich sehr gern an Dialogen und den Umschreibungen von Emotionen auf, was ich wiederum gar nicht mag sind Beschreibungen von Orten oder der Optik von Personen. Für mich kam es schon immer mehr auf das Gefühl an, das Innenleben eines Titelhelden. Alles andere war schon immer zweitrangig. Trotzdem muss eben auch „das andere“ sein. ;-)

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    NANCY SALCHOW:
    Da ich mich meist auf ein konkretes Grundproblem konzentriere (Liebeskummer, Familienkrach, Verlust), bleibt ohnehin meist nicht viel Platz für Nebensächliches. So kann ich sagen, dass nicht viele Möglichkeiten bleiben, etwas ungeklärt zu lassen, da meistens nur eine entscheidende Frage auf ihre Antwort wartet. Ich mag es lieber zu 100% in eine Richtung, wenn du verstehst, was ich meine. ;-)

    AVELEEN AVIDE:

    Bin ganz bei dir. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    NANCY SALCHOW:
    Ich halte mich ungern lange am „Vorgeplänkel“ auf. Wenn mir etwas in den Kopf schießt, will ich es auch immer gleich in die Tat umsetzen. Meistens schreibe ich dann direkt den Entwurf für den Klappentext, welcher gleichzeitig der Grundstein für das Buch ist. Wenn ich das Buch einem Verlag anbiete, muss ich leider auch ein Exposé schreiben, ansonsten schreibe ich aber einfach drauf los und schaue, wohin mich die Protagonisten mitnehmen. Ich mag es nicht, zu viel zu planen oder im Vorfeld festzulegen. Für mich ist schreiben wie fliegen, mal geht’s hoch, mal runter, mal rechts, mal links – man weiß aber nie, wohin einen der Wind trägt. Und das finde ich so faszinierend am Schreiben.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    NANCY SALCHOW:
    Wenn ich eine Idee habe oder bei einem Buch gut vorankomme, ist es egal, wo ich gerade bin. Egal, ob in Schlabbersachen auf dem Sofa, den Laptop auf den Knien oder mit den Hunden im Gartenhaus. Wenn ich schreibe, bin ich „im Buch“ und alles andere verschwimmt. Wenn ich allerdings den Laptop ausmache, geht alles weiter wie immer. Ich schaue fern, gehe zur Arbeit, esse. Leben eben. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    NANCY SALCHOW:
    Im Garten zwischen den Hunden. Da ist es am schönsten.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    NANCY SALCHOW:
    Ich schreibe meistens ohne Musik, Fernsehen stört mich nicht, aber Musik meide ich meistens. Instinktiv, ich weiß gar nicht genau, warum. Ich glaube, sie wühlt mich zu sehr auf und lenkt die Emotionen meiner Titelhelden in Richtungen, die ich gern lieber selbst bestimme.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    NANCY SALCHOW:
    Anfangs war ich skeptisch, da ich gern unabhängig bin, aber als mich ein guter Bekannter dann doch bei der Agentur Simon in Berlin unterbrachte, merkte ich sehr schnell, was für Vorteile es mit sich bringt. Es ist einfach sehr angenehm, wenn alle Verhandlungen über andere Tische laufen und ich mich voll und ganz aufs Schreiben konzentrieren kann.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    NANCY SALCHOW:
    Worum genau es geht, darf ich noch nicht verraten, aber es wird denke ich den Lesern gefallen, die auch Freude an den „Kirschblütentagen“ gefunden haben, vielleicht sogar ein bisschen besser, denn ich muss gestehen, dass mir persönlich der Plot des neuen Buchs (erscheint wieder bei Droemer) noch ein bisschen besser gefällt.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    NANCY SALCHOW:
    Lasst euch nicht einschüchtern. Bleibt euch treu, aber nehmt auch Kritik an, wenn sie konstruktiv ist. Macht aber nicht den Fehler, euch von Möchtegernlektoren in die Schranken weisen zu lassen, nicht jeder ist Profi und nicht jeder hat Ahnung von dem, was er tut. Schreibt einfach immer weiter, so lernt ihr am besten. Für mich war wie gesagt „Neobooks“ ein guter Start, da ich so mein erstes Leserfeedback bekam und endlich die Erfahrung machen durfte, wie es ist, Meinungen von anderen zu erhalten.

    AVELEEN AVIDE:
    Nancy, vielen Dank für das Interview.


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    Heute gibt 1 Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 4. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Kirschblütentage“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Kirschblütentage“ gewinnen: Wo arbeitet Nancy Salchow am liebsten?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    7.397 Downloads waren es vom 12.04. bis 11.05.2013. Schön wäre, wenn wirklich möglichst viele davon eine Rezension schreiben würden.
    Alles Nähere – hier klicken.

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    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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  • 01/30/15--11:35: Interview mit Anneke Mohn
  • Willkommen bei Aveleen Avide

    Anneke Mohn übertönt Unharmonisches wie Bohren oder die erste Klavierstunde eines Kindes einfach mit Bach. Außerdem will sie endlich Afrika und die Amerikanische West- und Ostküste sehen und und und so vieles mehr.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Apfelrosenzeit“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Anneke Mohn

    Foto: © Anneke Mohn

    Anneke Mohn ist Autorin.

    Anneke Mohn wurde in Niedersachsen geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Hamburg. Darf ich fragen, wer zur Familie gehört?

    ANNEKE MOHN:
    Aber gern: Mann und Tochter. Und zum Glück wohnt auch meine Schwester mit ihrer Familie in Hamburg.

    AVELEEN AVIDE:
    Du hast für Buchvelage als Lektorin gearbeitet. War dadurch ein Kontakt, um den eigenen Roman unterzubringen?

    ANNEKE MOHN:
    Ja, das hat es natürlich erleichtert. Die Idee zu „Kirschsommer“, meinem ersten Roman, ist sogar durch das „Rumspinnen“ mit einer ehemaligen Kollegin entstanden. Ich bin dann drangeblieben und irgendwann ist tatsächlich ein veröffentlichter Roman draus geworden.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    ANNEKE MOHN:
    Zuallererst mal lesen. Dann kochen. Das mache ich vor allem gern, wenn ich nicht muss und genug Zeit habe. Reisen, wann immer es geht. Und eine große Leidenschaft sind englische und amerikanische Serien, da falle ich von einer Sucht in die andere und bin auf nichts festgelegt, von Modern Family über Sherlock bis Breaking Bad ist alles dabei. Meine absoluten Favoriten sind Mistresses, eine in Deutschland relativ unbekannte BBC-Serie, und - noch zehn Jahre nach der Ausstrahlung und immer wieder - Six Feet Under.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    ANNEKE MOHN:
    Ich reise sehr gern in andere Städte, ich liebe New York, und letztes Jahr war ich zum ersten Mal in Lissabon, einer tollen Stadt mit einem ganz besonderen Licht. Wenn richtig Zeit zum Urlaub machen ist, dann ist es mir wichtig, Ruhe zu haben, Sonne, Zeit zum Ausschlafen, Lesen, Essen. Ich würde aber auch gern irgendwann noch mal richtig rumreisen und was sehen von der Welt: Island, Kanada, die amerikanische West- und Ostküste, Afrika, und, und, und. (Ihr seht schon, es ist wirklich wichtig, dass ihr meine Bücher kauft;-) )

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    ANNEKE MOHN:
    Ich lese am liebsten Romane, die im weitesten Sinne aus meiner eigenen Welt sind. Fantasy oder Thriller sind also eher nicht so meins. Zwei meiner absoluten Lieblingsbücher sind „Deine Juliet“ von Mary Ann Shaffer, ein englischer Briefroman, der in den Vierzigerjahren spielt und einzigartig warmherzig und wunderbar ist, und „Schlaflos“ von Sarah Moss, ebenfalls Britin - ein sehr kluger Roman, der zeigt, wie viel Komik im Thema Kinder und Karriere steckt.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    ANNEKE MOHN:
    Lust, Leid, Lebensunterhalt. Im Ernst: Seit ich damit angefangen habe, will ich das Schreiben nicht mehr missen, auch wenn es natürlich nicht immer leicht von der Hand geht. Ich glaube auch gar nicht, dass man die Suche nach einer guten Geschichte, das Formen von Figuren und alles, was dazu gehört, einfach wieder abstellen könnte.

    Cover Apfelrosenzeit

    ANNEKE MOHN: In „Apfelrosenzeit“ geht es lt. Amazon.de um:
    Vier Freundinnen. Ein Haus. Und ein Wochenende, das alles verändert.

    Das Haus mit den Apfelrosenhecken steckt voller Erinnerungen: Hier haben Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten zu Studienzeiten in einer WG gelebt. 15 Jahre später treffen sich die Freundinnen wieder vor dem Haus an der Kieler Förde. Um es zu entrümpeln - denn es steht leer, seit Isa, die Fünfte im Bunde, bei einem Autounfall starb. Sofort ist die alte Vertrautheit wieder da: Tagsüber wird ausgeräumt, abends bei Rotwein über das Leben geredet. Doch jede der Frauen hat Geheimnisse, die sie lieber nicht erzählt. Als an einem kalten Dezembertag die Heizung ausfällt und sich die Freundinnen um den warmen Ofen versammeln, kommt es zum Eklat. Und nichts ist mehr, wie es einmal war ...

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Apfelrosenzeit

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Apfelrosenzeit“?

    ANNEKE MOHN:
    Auslöser war ein Telefonat mit einer Freundin, die mich zu Sanne, meiner Protagonistin, inspiriert hat. Frauen, die sich entschließen, ganz für ihre Kinder da zu sein, stehen ja meist früher oder später vor einem Problem, nämlich wenn die Kinder größer werden – ein schwieriger Prozess, aus verschiedenen Gründen. Ich selbst kenne das so zwar nicht, weil sich mein Beruf zum Glück sehr gut mit dem Muttersein vereinbaren lässt, aber es hat mich interessiert. Die Sache mit den Freundinnen und Isas Haus, die dann absolut zentral geworden ist, kam erst anschließend.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    ANNEKE MOHN:
    Dialoge machen mir am meisten Spaß und fallen mir auch am leichtesten. Bei Charakteren ist es mal so, mal so, das kommt sehr darauf an, wie nah mir die jeweilige Figur ist und wie gut sie mir gelungen ist. Szenische Darstellungen machen schon auch manchmal Spaß, aber oft würde ich sie auch am liebsten weglassen und zum nächsten Dialog springen. Vielleicht sollte ich Drehbücher schreiben ...

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    ANNEKE MOHN:
    Lose Fäden darf es natürlich nicht geben, aber einzelne Handlungsstränge dürfen ein offenes Ende haben, alles andere wäre doch oft sehr erzwungen. Ich überlege mir schon vorher sehr genau, was ich erzählen will und wohin das führt, insofern kann das eigentlich nicht passieren. Aber bis der Roman seine endgültige Fassung hat, wird er ja von mir, meiner Lektorin und auch ein paar engen Freundinnen x Mal gelesen.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    ANNEKE MOHN:
    Ich gehe tatsächlich monatelang schwanger und mache mir Notizen, schreibe ein seeeeehr ausführliches, eigentlich viel zu langes Exposé, und wenn ich dann endlich mal anfange, weiß ich ziemlich genau, wo es lang geht.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    ANNEKE MOHN:
    Ich wünschte, es wäre etwas bohèmehafter, aber ich setze mich einfach an den Schreibtisch, wenn meine Tochter zur Schule geht, und schreibe. So richtig in Fluss komme ich oft erst Stunden später, wenn ich dann gar nicht mehr allein in der Wohnung bin. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich natürlich ausschlafen, erst nachmittags an den Schreibtisch gehen und dann in einem einzigartigen Schreibrausch bis in den Abend mindestens zehn gelungene Seiten zu Papier bringen. Vielleicht später. :-)

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    ANNEKE MOHN:
    Am Schreibtisch. Aber gut läuft es auch im Zug. Im Café bin ich dagegen zu abgelenkt.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    ANNEKE MOHN:
    Mit Ruhe geht es besser. Wenn irgendwo in der Nachbarschaft ein Kind seine erste Geigenstunde hat oder Löcher gebohrt werden, übertöne ich das mit Klaviermusik von Bach, dabei kann ich auch arbeiten.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    ANNEKE MOHN:
    Ja, ich habe einen Agenten und bin sehr froh darüber, dass er mich von ein paar lästigen Dingen befreit, die mit dem Schreiben einhergehen. Wenn man sich immer mit allen gut verstehen will, fällt zum Beispiel Verhandeln ja eher schwer ...

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    ANNEKE MOHN:
    Das ist noch ein total ungelegtes Ei, da gibt es noch gar nicht viel zu verraten. Es werden wohl drei Protagonistinnen, die ich aber selbst erst recht flüchtig kenne. Allerdings weiß ich schon, was sie verbindet. Und dass es ihnen lieber wäre, das wäre nicht so.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    ANNEKE MOHN:
    Was den Schreibprozess angeht kann ich nur raten, sich früh professionelles Feedback zu holen, denn es gibt ein paar handwerkliche Dinge, die wirklich hilfreich sind und die man lernen kann. Was die Veröffentlichung betrifft, würde ich heute immer an Agenturen herantreten, nicht direkt an Verlage. Ein Agent kann auch dabei helfen, den Text schon im Vorfeld zu verbessern und die Verlage auszuwählen, die für dieses spezielle Buch die richtigen wären.

    AVELEEN AVIDE:
    Anneke, vielen Dank für das Interview.


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    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte „Sündige Früchte“ .

    Rena Larf liest mit ihrer erotischen Stimme einen langen Auszug aus meiner Geschichte Hitze auf meiner Haut.

    Hier lese ich aus meinem Buch “Samtene Nächte” aus der erotischen Kurzgeschichte “Erotischer Zirkel”. „Samtene Nächte“ ist bei Amazon.de in der Top 100 der Erotik-Bestseller. :-)

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    Heute gibt es „Vamos a la playa“ von Manuela Martini zu gewinnen. Hier geht es zu ihrer Homepage.

    Foto Manuela Martini

    Foto: © Manuela Martini

    Manuela Martini ist Autorin. Nach einigen Jahren in Australien lebt Manuela Martini jetzt da wo andere Urlaub machen, in Spanien. Ihre Krimis und Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Unter dem Pseudonym Fran Ray schreibt sie Thriller für Erwachsene.

    Cover Vamos a la playa

    In „Vamos a la playa“ geht es lt. Gmeiner-Verlag um:
    Meine ganz persönliche Auswanderungsgeschichte nach Spanien.

    Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben? Mal in einem anderen Land zu leben?
    Vor sieben Jahren ist die Krimischriftstellerin Manuela Martini mit ihrer Lebensgefährtin, drei Kartons und zwei Taschen in einem kleinen Opel von München nach Andalusien aufgebrochen, um genau das zu tun.
    Doch erst mal erwartet sie an der Costa del Sol monatelanger sintflutartiger Regen. Der Ort ist ganz anders als im vergangenen Sommer, mit der Arbeit geht es gar nicht voran – und schlafen kann sie in der quirligen Altstadt auch nicht mehr ... die Behördengänge entwickeln sich kafkaesk und überhaupt, es scheint die völlig falsche Entscheidung gewesen zu sein. Aber Hindernisse sind da, um überwunden zu werden und vielleicht ist man ja auch mit unpassenden Erwartungen losgezogen?

    Ein kurzweiliges, manchmal nachdenkliches, manchmal heiteres Buch der Krimischriftstellerin Manuela Martini über ihr Abenteuer Auswandern, über ihre Begegnungen mit Menschen und Tieren, über Enttäuschungen, Herausforderung und den Mut, neue Wege zu gehen.


    Vielen Dank, an Manuela Martini, dass Sie ein E-Book für einen Gewinner zur Verfügung stellt.

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    Bitte die Mail-Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet kann "Vamos a la playa" gewinnen: In welchem Hinterland lebt sie jetzt? (Die Antwort gibt es auf Manuela Martinis Homepage über die Autorin)

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    In der Januar-Ausgabe der Online-Zeitschrift „Experimenta“ schreibt Xu Pei über „25 Jahre Mauerfall“ und sie sagt u.a.: „Denn es gibt nur eine Welt, und die Menschenrechte sind universell. Sie gelten überall, auch wenn Diktatoren aller Art die Menschen ihrer Rechte berauben ...“

    Stefan Körner zeigt Foto-Impressionen. Lyrik gibt es von Timo Krstin und es gibt ein englischsprachiges Interview mit Professor Alberto Rios zum Thema Lyrik. Ein Auszug aus „Die Tochter“, eine Erzählung von Christel Wagner, eine Übersetzung von Bertram Kottmann von der Emily-Dickinson-Triologie u.v.m. kann man dort nachlesen.

    Hier kommen Sie zur Zeitschrift.

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    „Experimenta“ ist eine Online-Zeitschrift für jeden den Kunst interessiert. In der Februar-Ausgabe gibt es Comics von Jürgen Janson zur Pressefreiheit. Es gibt Lyrik von Philip J. Dingeldey und Franka Kleinfeldt. Foto-Impressionen von Christian Knieps, eine mehrteilige Geschichte „Das Dach der Welt“ von Martin Völker und noch vieles andere wartet auf Sie.

    Hier kommen http://www.experimenta.de/pdf/2015/eXperimenta-02_15_Februar_ES.pdf"> Sie zur Zeitschrift.

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    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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  • 03/06/15--12:06: Interview mit Susanne Ptak
  • Willkommen bei Aveleen Avide

    Susanne Ptak ist leidenschaftliche Spinnerin – ähm - und Strickerin. Und wenn ihre Romane überberarbeitet sind, ist hoffentlich immer jeder Faden vernäht. Von der Großstadt aufs Land, von Anwaltsgehilfin zur Werbeagentur, zur Inhaberin eines Bastelgeschäftes, zur Käserin und letztendlich zur Indie-Autorin. Da wird es nicht langweilig.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Rosenmord gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Susanne Ptak

    Foto: © Susanne Ptak

    Susanne Ptak ist Autorin.

    Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Susanne Ptak ist verheiratet und lebt heute in Ostfriesland. Aber der Reihe nach. Deine Ausbildung zur Anwaltsgehilfin war eine Verzweiflungstat. Warum? Weil man halt erst mal einen anständigen Beruf lernt?

    SUSANNE PTAK:
    Ja, genau darum. Und weil ich nicht den leisesten Schimmer hatte, was ich gerne machen wollte, habe ich einfach nach einem Beruf mit kurzer Lehrzeit gesucht. Das waren damals Arzthelferin und eben Anwaltsgehilfin, beides mit zwei Jahren Ausbildungszeit. Da ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, irgendwann einmal Nadeln in Menschen zu stechen, habe ich die Anwaltskanzlei der Arztpraxis vorgezogen.

    AVELEEN AVIDE:
    Die Zeit in der Werbeagentur war nicht übel. Wie lange hast du dort dein Geld verdient?

    SUSANNE PTAK:
    Insgesamt waren es sechs Jahre. Sehr abwechslungsreiche Jahre. Angefangen hatte ich dort als Sekretärin, da es aber eine kleine Agentur war, wurden auch meine Talente entdeckt und so arbeitete ich später als Texterin und hin und wieder auch als Illustratorin. Nebenbei gesagt, konnte ich das besser, als die Arbeit im Sekretariat. Ich bin nämlich so gar kein Organisationstalent …

    AVELEEN AVIDE:
    1994 hast du dich mit einem Bastelgeschäft selbständig gemacht. Hast du das bis 2003 gemacht? Und hast (oder tust es noch) du gerne gebastelt? Was am liebsten?

    SUSANNE PTAK:
    Das Bastelgeschäft war eine ziemlich aufregende Zeit in meinem Leben. Wir eröffneten 1994 in Düsseldorf. Anfang 1997 wurde ich dann darüber informiert, dass eine riesige Baustelle vor meinem Geschäft entstehen würde – voraussichtliche Bauzeit: 1 Jahr!! Darum zogen wir nach Ratingen um, wo wir ein hübsches Häuschen fanden, in dem wir wohnen und den Laden einrichten konnten.

    Dann kam der Euro und brach uns das Genick. Das Weihnachtsgeschäft vor der Einführung war so schlecht, dass wir uns davon nicht mehr erholt haben. Zusätzlich tauchten immer mehr Versandhändler im Internet auf und es kamen sehr häufig Kunden, die zwar eine Beratung wollten, die Bastelsachen aber längt im www bestellt hatten.

    Das Haus in Ostfriesland hatten wir schon gekauft und wollten es eigentlich erst mal nur als Ferienhaus nutzen. Nun mussten wir uns entscheiden – wieder verkaufen oder sofort nach Ostfriesland ziehen. Wir entschieden uns für letzteres.

    Gebastelt habe ich immer gerne. Schon als Kind hat meine Mutter mit mir und meinem Bruder so viel gebastelt, dass es sich unter unseren Schulfreunden herumsprach und die dann auch bastelnd an unserem Küchentisch saßen.

    Ich habe übrigens auch einige Jahre Bastelbücher geschrieben, über das Basteln mit Tonkarton, Holz und Window Color. Insgesamt 31 Stück unter meinem Mädchennamen Susanne Scholz.

    Seit ich Schafe habe und damit auch jedes Frühjahr kiloweise Wolle, beschränken sich meine Handarbeiten inzwischen auf das Verarbeiten derselben. Vom geschorenen Vlies bis hin zum fertigen Pullover – das ist heute meine große Leidenschaft.

    AVELEEN AVIDE:
    Jetzt kommt in deinem Leben eine - würde man im Buch sagen - eine große Wende. 2003 der Umzug nach Ostfriesland mit deinem großen Traum, der Schafskäserei. Wie kommt man als gebürtiger Großstädter auf diesen Traum? Und wie ging es mit dem Traum weiter?

    SUSANNE PTAK:
    Als wir nach Ostfriesland zogen wollte ich zwar Schafe haben, dachte dabei aber mehr an zwei wollige Rasenmäher.
    An einem denkwürdigen Samstagnachmittag saß ich mit meinem Mann auf dem Sofa und wir zappten durchs Fernsehprogramm. Es ging uns nicht gut, zu dieser Zeit. Mein Mann war an Krebs erkrankt – ist aber zum Glück wieder gesund! – und ich hatte einen Job den ich nicht besonders mochte.
    Da entdeckten wir einen Bericht über Schafskäsereien. Ich war sofort Feuer und Flamme! Man konnte mit Tieren arbeiten, tolle Käsesorten „erfinden“ und an nette Kunden verkaufen. Das wollte ich machen. Mein Mann sagte: „Dann mach‘ das doch.“ Ich weiß nicht, wie oft er diesen Satz in den letzten Jahren bereut hat …

    Um eine sehr lange Geschichte kurz zu machen: Es war eine schöne Zeit, aber auch ein sehr harte. Auch wenn immer gesagt wird, dass der Kunde heutzutage gerne regional einkauft – er tut es nicht wirklich, zumindest nicht, wenn er sich dafür ein wenig bewegen muss. Nur sehr wenige treue Kunden kauften regelmäßig in unserem kleinen Hofladen. Also musste ich meine Produkte zum Kunden bringen, was übersetzt heißt: Mindestens zwei Wochenmärkte fahren und auf jeder Wochenendveranstaltung auftauchen, die sich bietet. Nur musste ich leider feststellen, dass man das zu zweit nicht schaffen kann. Melken, käsen und auch noch mobil vermarkten – der Tag hat einfach nur 24 Stunden. 2013 wies mein Körper mich in meine Schranken. Mit drei Bandscheibenvorfällen stemmt man keinen Käsekessel mehr, in dem sich 20 Liter Milch befinden.

    AVELEEN AVIDE:
    Dein Mann macht all deine Ideen mit? Darf ich fragen, wo ihr euch kennengelernt habt?

    SUSANNE PTAK:
    Mein Mann ist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist – definitiv! Ja, er unterstützt mich bei all meinen Ideen und Plänen und nie hat er mir Vorwürfe gemacht, wenn ich mit einer Idee gescheitert bin.

    Kennengelernt haben wir uns in einem dunklen, muffigen Kellerraum auf der Ronsdorfer Straße in Düsseldorf. Sie nannten diese Keller damals Proberäume. Mein Mann ist Musiker, ebenso wie mein Bruder. Da ich meinen Bruder hin und wieder zu Proben seiner Band begleitete, lernte ich auch „Tucky“ (sprich: Tacki) dort kennen. Er spielte damals Gitarre bei „Nightprowler“. Heute ist er der Gitarrist von „Veerkant“, einer Band die Blues und Rock mit plattdeutschen Texten spielt.
    Es war allerdings nicht die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Tatsächlich waren wir zwei Jahre einfach nur Freunde bis es endlich funkte.

    AVELEEN AVIDE:
    Wieso eigentlich Ostfriesland und wie reagieren die Ostfrieden auf euch Zugereiste?

    SUSANNE PTAK:
    Ostfriesland war eigentlich Zufall. Ursprünglich hatten wir an die Eifel gedacht.
    In den Jahren 1998 bis 2007 war ich recht erfolgreich als „Teddybärenkünstlerin“ unterwegs. Das heißt, ich habe Teddybären entworfen und genäht. Die Bären habe ich dann auf Ausstellungen verkauft, übrigens auch in den USA, Kanada und England. Auf einer dieser Shows lernte ich zwei ostfriesische Kolleginnen kennen. Wir wurden Freunde und irgendwann besuchten wir sie in Leer. Und das war dann wirklich Liebe auf den ersten Blick.

    Ich habe schon häufiger gehört, dass die „Zugereisten“ bei den „Eingeborenen“ nicht so besonders gut ankommen. Damit habe ich aber glücklicherweise überhaupt keine Erfahrung. Wir haben so unglaublich nette Nachbarn, die uns von Anfang an aufgenommen haben, als seien wir die lang verschollenen Kinder.

    Durch die Musik und die Märkte haben wir im Laufe der Jahre sehr viele nette Menschen kennenlernen dürfen, Ostfriesen genauso wie Zugereiste. Und wir haben viele gute Freunde gewonnen.

    AVELEEN AVIDE:
    Du bist Indie-Autorin. Wieso?

    SUSANNE PTAK:
    Inzwischen bin ich Verlagsautorin, aber ich habe als Indie-Autorin angefangen und das aus einem einfachen Grund. Ich glaubte nicht, dass ein Verlag sich für meine Bücher interessieren würde. Und als mein Mann mir von der Möglichkeit des Selfpublishing erzählte, hielt ich das für eine sehr gute Idee. Im Februar 2014 veröffentlichte ich dann mein erstes Buch „Grünlandmord“.

    Was dann passierte, ist für mich heute noch ein Wunder. Nicht nur, dass Grünlandmord von Anfang an ein Erfolg war, es meldete sich auch noch Klarant-Verlag bei mir. Sie wollten meine Bücher veröffentlichen. So wurde ich Verlagsautorin.

    Dass ich zusätzlich auch noch als Indie-Autorin unterwegs bin, liegt daran, dass es mir einfach Spaß macht, ich inzwischen viele liebe Indie-Autoren-Kollegen kenne und ich denke, es ist auch ein kleiner Tribut an das Selfpublishing, das mein Leben so positiv verändert hat.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    SUSANNE PTAK:
    Natürlich lesen, Schafe, Wolle, unsere beiden Collies, gute Filme und Fernsehkrimis. Beim Fernsehen lässt sich übrigens herrlich Wolle verspinnen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    SUSANNE PTAK:
    Wir waren sehr häufig in den USA. Besonders gerne mag ich New Mexico und Pennsylvania. Beide Staaten sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können, haben aber beide ihre Reize. Gerne würde ich auch mal wieder dorthin, aber inzwischen ist mir einfach der Flug zu lang. Darum ist unser bevorzugtes Reiseziel inzwischen England.

    Mir ist am Urlaub besonders wichtig, viel zu sehen, besonders schöne Gegenden. Orte, an denen man die Seele baumeln lassen kann. Wobei – so eine Shopping-Tour in einer dieser großen amerikanischen Malls kann auch unglaublich entspannend sein … Und gutes Essen. Ja, wenn man weiß wo, dann kann man sowohl in Amerika wie auch in England sehr gut essen.

    Unser nächstes Reiseziel wird wohl die Gegend um Oxfordshire werden – auf den Spuren des Inspektor Barnaby.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    SUSANNE PTAK:
    Zurzeit lese ich „Der Angstheiler“ von meiner lieben Kollegin May B. Aweley. Tatsächlich lese ich am liebsten Krimis, dabei sind Thriller allerdings eher die Ausnahme. Meist sind es amerikanische „cozy mysteries“ in der Art, wie ich sie selbst schreibe. Aber natürlich lese ich auch die Bücher der Kollegen, die ebenfalls in Ostfriesland ihr „Unwesen“ treiben.
    Sehr gerne lese ich auch Fantasy.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    SUSANNE PTAK:
    Wie soll ich das am besten beschreiben? Eigentlich ist das Schreiben wie ein zweites Leben, eines wo ich tun und lassen kann, was mir gerade einfällt. Ein Stück absoluter Freiheit.

    Cover-Rosenmord

    SUSANNE PTAK: In „Rosenmord“ geht es lt. Amazon.de um:
    Von wegen Dorfidylle, im ostfriesischen Leer treibt ein Serienmörder sein Unwesen! Erst ein Lebensmittelkontrolleur, danach eine Veganerin und schließlich eine Reporterin. Und bei jeder der drei Leichen finden die Kommissare eine seltene, geheimnisvolle Rose, dunkelgelb mit orangen und roten Streifen. Gegen ihre Neugier kommt Britta nicht an: Sie macht eigene Nachforschungen und kommt dem Mörder dabei gefährlich nah ...

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Rosenmord. Ostfrieslandkrimi: Spannender Roman mit Lokalkolorit für Ostfriesland Fans!

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Rosenmord“?

    SUSANNE PTAK:
    Völlig unspektakulär. Ich habe in einem Rosenkatalog geblättert …

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Rosenmord“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    SUSANNE PTAK:
    Da muss ich dich leider enttäuschen. Nichts dergleichen ist geschehen. Überhaupt bin ich ausgesprochen recherchefaul. Aus diesem Grund bewegen sie meine Krimis auch in dem Metier, in dem ich mich recht gut auskenne, nämlich der Landwirtschaft und allem was dazu gehört.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Rosenmord“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Rosenmord“ geben?

    SUSANNE PTAK:
    Meine ersten Überlegungen entstanden aus dem Bedürfnis, unbedingt einmal einen Lebensmittelkontrolleur umbringen zu wollen. Jeder, der in irgendeiner Form beruflich mit Lebensmitteln zu tun hat, kann das sicher nachvollziehen. Erfreulicher Weise konnte ich das als Autorin ungestraft tun. Außerdem wollte ich einen Serienmörder, der als Hinweis besagte Rose zurücklässt. Die eigentliche Geschichte entwickelte sich dann erst beim Schreiben selbst.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    SUSANNE PTAK:
    Ganz klare Antwort: Ich liebe Dialoge, darum sind meine Büche auch recht „dialoglastig“.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    SUSANNE PTAK:
    Das schaffe ich gar nicht. Aber ich habe eine sehr gute Freundin, die meine Erstleserin ist. Sie ist auch eine leidenschaftliche Spinnerin und Strickerin. Und die hassen bekanntlich lose Fäden. Sie bemerkt, was ich übersehen habe. Und wenn wir gemeinsam alles überarbeitet haben, ist hoffentlich immer jeder Faden vernäht.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an die Protagonistin Britta heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    SUSANNE PTAK:
    Ich brauchte keine Überlegungen für Britta. Britta ist wie „wir Schafmädels“. Ich kenne inzwischen viele Frauen, die Schafe züchten oder eben in der Landwirtschaft tätig sind und habe festgestellt, dass wir uns alle in vielen Bereichen sehr ähnlich sind. Wir stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden, lieben unsere Tiere, können zupacken und nehmen die Herausforderungen des Lebens an. Auch von Ungewöhnlichem lassen wir uns nicht so schnell beeindrucken. Und so ist Britta.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    SUSANNE PTAK:
    Ich schreibe grundsätzlich einfach drauflos - ohne Exposee. Alles beginnt mit einer Idee, entweder für ein Mordmotiv, den Mörder oder das/die Mordopfer. Die Geschichte entwickelt sich während des Schreibens. Das hatte allerdings auch schon zur Folge, dass ich ein halbfertiges Buch nochmal umgeschrieben habe, weil es völlig konfus wurde. Recherchearbeiten mache ich erst an dem Punkt, an dem tatsächlich Recherche notwendig ist.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    SUSANNE PTAK:
    Um 7.00 Uhr klingelt der Wecker. Das tut er allerdings jeden Tag, denn unsere Schafe sind nicht bereit auf ihr Futter zu warten, bis wir ausgeschlafen haben.
    Nach dem Frühstück geht es dann in den Stall und unsere „Wolligen“ bekommen Futter, frisches Wasser und Streicheleinheiten.

    Als nächstes steht dann der Spaziergang mit unseren beiden Langhaar-Collies Connor und Liam auf dem Programm. Während dieses Spaziergangs geht mir meistens schon die Szene durch den Kopf, die ich schreiben will.
    Nach einer zweiten Tasse Kaffee setze ich mich dann an den Computer und schreibe so lange, bis mein Magen knurrt, was meistens um 12.00 Uhr der Fall ist. Dann mache ich Mittagessen.
    Gerne gönne ich mir danach ein Stündchen auf dem Sofa, wenn es die Zeit erlaubt.

    Nachmittags drehen wir dann noch eine Runde mit den Hunden und dann ist wieder „Computerzeit.“ Befinde ich mich gerade in der „heißen Phase“ einer Geschichte, schreibe ich dann, bis ich nicht mehr sitzen kann. In ruhigeren Zeiten kümmere ich mich um meinen Blog, die Webseite und die Seiten bei Facebook.
    Im Winter geht’s dann nochmal in den Schafstall, im Sommer machen wir einen Kontrollgang über die Weide.
    Für gewöhnlich mache ich um 20.00 Uhr Feierabend. Dann setze ich mich mit Spinnrad oder Stricknadeln vor den Fernseher.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    SUSANNE PTAK:
    Mein Laptop steht auf unserem Esstisch im Wohnzimmer. Da sitze ich dann, die beiden Collies rechts und links zu meinen Füßen.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    SUSANNE PTAK:
    Selbst wenn Musik liefe – ich würde sie gar nicht hören. Wenn ich schreibe, dann tauche ich komplett in das Leben meiner Protagonisten ein und bekomme eigentlich nichts mit.
    Wenn ich Musik höre, dann intensiv und nicht nebenbei. Mein Musikgeschmack ist recht breit gefächert. Ich liebe Mittelalter-Rock, aber auch traditionelle irische oder schottische Musik. Außerdem mag ich Country-Music, allerdings mehr die moderneren Sachen wie z.B. „Big & Rich“. Ansonsten alles querbeet.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    SUSANNE PTAK:
    Nein. Nur Klarant-Verlag und ich.

    AVELEEN AVIDE:
    Im Februar 2015 erscheit dein nächster Krimi. Wie heißt er? An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    SUSANNE PTAK:
    Der Titel meines neuesten Krimis ist „Hebammenmord“. Drei ehemalige Hebammen hüten ein Geheimnis und werden darum ermordet bzw. schweben in großer Gefahr.

    Zurzeit arbeite ich an einer weiteren Folge der Reihe um Britta und ihre Freunde. Der Arbeitstitel ist „Feuermord“ und lässt unschwer vermuten, dass es brenzlig wird. In diesem Krimi befasse ich mich unter anderem mit den Anfeindungen, die Landwirte heutzutage ertragen müssen, weil sie das Klischee des idyllischen Bauernhofs nicht mehr erfüllen können. Aber auch zwischenmenschliche Probleme kommen nicht zu kurz. Außerdem wird sich das Leben von Brittas bester Freundin Martha und deren Freund Kommissar Werner Harms ziemlich verändern.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    SUSANNE PTAK:
    Selfpublishing. Verlage bekommen jeden Tag haufenweise Manuskripte. Und wenn man nicht zur richtigen Zeit, die richtige Idee für den richtigen Lektor findet, dann sieht es nicht so gut aus. Ganz besonders für Autoren, die noch niemand kennt.

    Dass ein Verlag ein Buch ablehnt, heißt aber erst einmal gar nichts. Ungezählte Leser warten vielleicht nur auf das, was der Lektor nicht mochte. Als Selfpublisher kann man sich direkt an den Leser wenden. Und manchmal findet so der Verlag den Autor, wie man an meinem Beispiel sieht.
    Selfpublishing ist sehr viel Arbeit, denn der Autor muss alles selbst machen, bis hin zur Vermarktung, was für mich der schwierigste Teil der Arbeit ist.

    Besonderes Augenmerk sollte der angehende Autor aber darauf legen, dass Rechtschreibung und Grammatik möglichst tadellos sind. Zu viele Fehler werden von Lesern zu Recht gnadenlos geahndet.
    Und wie bei allem, gehört auch noch eine Portion Glück zum Erfolg dazu.
    Aber wie auch immer – das Gefühl, sein eigenes Buch in der Hand zu halten, ist einfach unglaublich! Vielleicht ist es sogar noch ein wenig großartiger, wenn man alles selbst gemacht hat.
    Und wer weiß? Alles ist möglich – auch ein selbstveröffentlichter Bestseller …

    AVELEEN AVIDE:
    Susanne, vielen Dank für das Interview.


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Heute gibt 1 Buch / E-Book (leider weiß ich nicht, wie die Autorin entschieden hat) zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 2. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Rosenmord“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann, falls es das Buch ist.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Rosenmord“ gewinnen: In welchem Gebiet und in welchem Land verbringt Susanne Ptak ihren nächsten Urlaub?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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    Willkommen bei Aveleen Avide

    Bärbel Muschiol braucht Musik in voller Lautstärke wenn sie schreibt. Backen ist ihre Schwäche und wenn's mal nicht so wird, muss ihr Familie die Backexperimente über sich ergehen lassen. ;-)

    Ab jetzt stelle ich immer samstags meine Interviews online.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Ein pikantes Angebot gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto Baerbel Muschiol-Copyright Karin Haas

    Foto: Bärbel Muschiol © Karin Haas

    Bärbel Muschiol ist Autorin.

    Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern geboren. Sie ist glücklich vergeiratet und hat 2 Kinder im tiefsten Bayern. In einem Dorf? Darf ich fragen, wie lange du verheiratet bist und wo du deinen Mann kennengelernt hast?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Meinen Mann habe ich vor über zehn Jahren bei einem Eishockeyspiel kennengelernt. Und so kitschig das jetzt auch klingen mag, aber es war Liebe auf den ersten Blick. Jetzt sind wir seit sieben Jahren sehr glücklich verheiratet. Und haben uns vor kurzem unser eigenes Haus in einem kleinen Ort gekauft.

    AVELEEN AVIDE:
    Darf ich fragen, wie alt deine Kinder sind und zumindest von einem schreibst du, dass es ein Junge ist. Das andere?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ich habe zwei richtige Lausbuben. Mein großer ist jetzt sieben und mein kleiner 5.

    AVELEEN AVIDE:
    Backst du gerne? Und falls ja, was am liebsten?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Diese Frage ist ziemlich gemein, denn sie offenbart eine meiner Schwächen. Ich backe sehr gerne, aber leider gelinkt mir nicht alles. Mein Mann und meine Kinder mussten schon so manches Backexperiment über sich ergehen lassen. Meine Vorliebe gilt bunten, sehr kreativne Muffins.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ich bin kein großer Sportler. Ich lese unheimlich gerne, und auch das Schreiben ist für mich keine richtige Arbeit sondern eher ein Hobby. Und wenn uns der Alltag etwas Zeit lässt, verbringen wir die Zeit als Familie.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Urlaub ist etwas besonderes, es ist eine sehr intensive Zeit, in der wir uns alle Entspannen. Mir ist am Urlaub wichtig, dass wir unsere Ruhe haben. Ich will in kein Hotel, keine überfüllten Pools und fertig Buffets. Wir mieten uns immer ein Ferienhaus mit Pool und genießen es, mal nicht auf die Zeit zu achten.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Oh weh...
    In meinem Bücherregal findest du von den schlimmsten Schnulzen bis zu Nelson Mandelas Biografie so ziemlich alles. Das kommt ganz wie bei meinem Muskigeschmack auf die Stimmung drauf an.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Das Schreiben begleitet mich seit ich denken kann. Es ist für mich ein wichtiger Teil meines Lebens. Beim Schreiben vergesse ich alles um mich herum, dass ist ziemlich gefährlich, vor allem wenn gerade das Essen anbrennt...

    Cover-Ein pikantes Angebot

    BÄRBEL MUSCHIOL: In „Ein pikantes Angebot“ geht es lt. Amazon.de um:
    Sabrinas Begleit- und Alibiservice ist die perfekte Agentur für einen diskreten Seitensprung. Ob heißer, tabuloser Sex oder ein hocherotisches Wochenende voller Lust - alle, aber wirklich alle Phantasien der Kunden werden wahr. Ausgerechnet am Valentinstag erhält Sabrina eine E-Mail von einem ihrer besten männlichen Kunden: Die Buchung einer Begleitung für eine komplette Nacht mit Extras. Doch in der angefragten Nacht sind alle zu vermittelnden Frauen ausgebucht. Sabrina will ihren Kunden nicht unbefriedigt lassen, und da kommt ihr die äußerst reizvolle Idee, selbst als Escort Girl einzuspringen… Es knistert so heftig zwischen den beiden, dass Sabrina in der Hitze des Augenblicks ein pikantes Detail vergisst: Die Pille danach …

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Ein pikantes Angebot. Erotischer Roman

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Ein pikantes Angebot“?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Wie bei allen meinen Büchern, kam die Idee spontan.
    Ich wollte etwas schreiben, das witzig, romantisch und zugleich erotisch ist.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Ein pikantes Angebot“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Für mich war eine Alibi Agentur etwas außergewöhnliches, und bei der Recherche zu meinem Buch ist mir aufgefallen das es eine richtige Branche dafür gibt. Es ist erschreckend wie einfallsreich und teuer sich manche Männer einen Seitensprung kommen lassen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Ein pikantes Angebot“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Ein pikantes Angebot“ geben?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Das wird dich jetzt bestimmt erschrecken liebe Aveleen. Aber ich habe bei meinen Büchern keinen Plot. Die Geschichte entsteht in meinem Kopf und ist zu dem Zeitpunkt wenn ich sie aufschreibe komplett fertig.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ein Buch ist für mich wie ein Puzzle und beim Schreiben setzen sich die Dinge einfach zusammen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an die Protagonistin Sabrina, die einen Begleit- und Alibiservice besitzt, heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ich kann dir diese Frage leider nicht so einfach beantworten. Die Figuren zu meinen Büchern entstehen spontan. Es ist als würde ich sie in meiner Fantasie selbst kennenlernen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ich stehe auf, richte alles für meine Jungs her und bringe sie in Kindergarten und Schule.
    Und dann wenn das Haus leer und still ist. Drehe ich meine Musik ganz laut auf, schalte meinen Mac an und beginne zu schreiben. Das kann dann entweder Stunden oder nur 30 Minuten dauern. An manchen Tagen wollen die Geschichten einfach nicht aufgeschrieben werden. Und dann lasse ich es auch sein, ein Buch will nicht erzwungen werden. Hatte der Autor Spaß am Schreiben. Hat der Leser auch Spaß am Lesen, dass ist ganz einfach.
    Und dann gibt es wieder Tage, da schreibe ich und schreibe ich und auf einmal sind sechs Stunden vergangen.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Am liebsten Schreibe ich an unserem Esstisch. Diesen Ort verbinde ich mit vielen schönen Stunden und Erinnerungen. Und ich versuche all diese positive Energie in meine Storys mit einfließen zu lassen.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Ohne Musik geht gar nichts. Welche Musik ich höre, kommt ganz auf meine Laune drauf an. Aber ich schreibe nur bei lauter, schwungvoller Musik. Das ist ganz wichtig für mich ...

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Nach einem Jahr als Indie Autor habe ich begonnen mit Verlagen zusammen zu arbeiten. Die meisten meiner Bücher erscheinen beim Klarant Verlag. Es hat viele verschiedene Vorteile für einen Verlag zuschreiben, denn ein Buch will nicht nur geschrieben sondern auch lektoriert und mit einem tollen Cover versehen werden. Es gibt viele Rechtsfragen die geklärt werden müssen. Dank meinem Verlag kann ich mich nur aufs Schreiben konzentrieren und das hat viele Vorteile.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Zurzeit schreibe ich an einem Folgeroman von ‚Rockerbraut’. In dem geht es um die Welt der Dead Angels, das Leben zwischen illegalität und Abenteuer.
    Es ist spannend, humorvoll und wie nicht anders zu erwarten erotisch.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    BÄRBEL MUSCHIOL:
    Tipps gibt es unheimlich viele, aber das wichtigste ist, dass sich jeder, und das völlig egal in welchen Genre er schreibt, treu bleibt.

    AVELEEN AVIDE:
    Bärbel, vielen Dank für das Interview.


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    Heute gibt 1 E-Book zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 1. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Ein pikantes Angebot“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Ein pikantes Angebot“ gewinnen: Wie heißt der Folgeriman?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
    http://www.aveleen-avide.com/valisère-projekt/

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    Foto: © Marc Senna, Make up und Frisur: Brit Augustin

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    Willkommen bei Aveleen Avide

    Bei Elisabeth Florin florierte es in der Finanzbranche und nun schreibt sie Bücher in einem kleinen Dorf im Hochtaunus und berät Firmen in der Finanzdienstleister.

    Wer mir eine Frage zum Interview beantworten kann und mir dazu eine E-Mail sendet, der kann „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ gewinnen. Wie es geht? Das steht am Ende des Interviews.

    Foto-Elisabeth Florin-FlorinBildsofaklein

    Foto: © Elisabeth Florin

    Elisabeth ist Autorin.

    Elisabeth Florin wurde am 04. August 1958 in Augsburg geboren. Sie arbeitete beim Sender Radiotelevisione in Bozen. Und mittlerweile seit über 20 Jahren in Frankfurt als Finanzjournalistin und PR-Expertin. Mit ihrem Mann und dem Kater Schneeball lebt sie in einem Dorf im Hochtaunus.

    AVELEEN AVIDE:
    Du schreibst, nicht nur deine schriftstellerische Tätigkeit hat dich südtirolerisch geprägt. Was noch und was liebst du besonders an Südtirol?

    ELISABETH FLORIN:
    Ich habe in Südtirol erste berufliche Gehversuche bei der RAI gemacht, dem italienischen Radio- und Fernsehsender, der in Südtirol auch in deutscher Sprache sendet. Das ist mehr als drei Jahrzehnte her. In der freien Zeit, aber auch für Reportagen, ging es oft in die Berge. Den Muskelkater, den ich danach als eingefleischter Couch Potato hatte, werde ich nie vergessen. Gleichzeitig habe ich aber die unglaubliche Landschaft lieben gelernt, den Gegensatz zwischen lieblichen Tälern und schneebedeckten Bergen. Und auch die Menschen sind mir ans Herz gewachsen: freundlich, aber nicht anbiedernd. Bodenständig, aber nicht engstirnig. Die wechselvolle Geschichte von Südtirol fasziniert mich. Und ich kann auch – ich gestehe es – der Südtiroler Küche nicht widerstehen.

    AVELEEN AVIDE:
    Lt. Wikipedia arbeitest du für Banken und Fondsgesellschaften. Stimmt das auch und arbeitest du dann, immer gerade nur für eine Gesellschaft oder paralell für verschiedene. Wie muss man sich das vorstellen?

    ELISABETH FLORIN:
    Es ist richtig, nach einer journalistischen Phase, die mich u.a. auch als Redakteurin zum Norddeutschen Rundfunk und zur F.A.Z. geführt hat, bin ich in die "branche gewechselt. Dort habe ich fast zwanzig Jahre zunächst als festangestellte Managerin gearbeitet. Ganz klassisch immer für einen Arbeitgeber, mit Lohnsteuerkarte, Weihnachtsgeld und Urlaubsanspruch. Ich war deutsche Pressechefin einer großen Fondsgesellschaft mit Hauptsitz in der Schweiz, hatte ein Zwischenspiel als Kommunikationschefin einer deutschen Landesbank und war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung einer Ratingagentur. Also das komplette Paket Bankenszene. Nach dem Erscheinen meines ersten Romans hat sich mein Leben geändert. Heute berate ich mit meiner eigenen kleinen Kommunikationsagentur mehrere Finanzdienstleister. Und ich schreibe natürlich – meine Romane. Diese flexiblere Aufstellung passt für mich sehr gut, und ich möchte daran auch nichts mehr ändern.

    AVELEEN AVIDE:
    Du liebst es die Rehe hinter deinem Haus zu beobachten. Kommen denn viele zu Besuch?

    ELISABETH FLORIN:
    Wir wohnen in der Natur. „Auf dem Dorf“ wie man so schon sagt, im besten Sinne. Manchmal sieht man Rehe vom Wohnzimmerfester aus. Manchmal braucht man dazu auch ein Fernglas. Schön ist es, wenn der Schäfer alle paar Wochen seine Herde mit fast 100 Schafen direkt an unseren Gartenzaun zum Weiden treibt. Dann wache ich morgens von dem Geblöke auf. Das ist toll. Dieser Naturbezug ist immer schon das perfekte Kontrastprogramm zur Finanzbranche gewesen.

    AVELEEN AVIDE:
    Welche Hobbys/Leidenschaften hast du?

    ELISABETH FLORIN:
    Ich liebe Tiere und die Natur. Das ist sicher eines meiner Hobbys. Entsprechend wandere ich gerne, und ich spiele gerne und leider nicht sehr gut Golf. Ach so, Literatur ist auch noch ein Hobby von mir, das ist jetzt vielleicht eine faustdicke Überraschung??? Und ich kann mich – aber das gilt vielleicht als etwas verschroben – für Immobilien begeistern.

    AVELEEN AVIDE:
    Wenn du verreist, wo reist du gerne hin und was ist dir an einem Urlaubsort wichtig?

    ELISABETH FLORIN:
    Ein Urlaubsort sollte mir entweder ein Gefühl von zuhause vermitteln - oder das genaue Gegenteil. Dann muss es spannend und etwas abenteuerlich sein. Ich bin natürlich ganz oft in Südtirol, da kommt das zuhause-Feeling zu seinem Recht. Ebenfalls, wenn ich auf der Kanareninsel La Gomera bin. Und für das (sehr gemäßigte) Abenteuer habe ich in den vergangenen Jahren das Schiff als Transportmittel entdeckt. Da sind es vor allem Ziele an den Rändern unserer Welt, die mich faszinieren: Grönland, Spitzbergen, die Antarktis.

    AVELEEN AVIDE:
    Was liest du zurzeit? Und wenn du liest, welche Genres liest du am liebsten?

    ELISABETH FLORIN:
    Zurzeit lese ich „Dein finsteres Herz“ von Tony Parsons und es gefällt mir richtig gut. Ein schöner Erzählstil, mehrere Zeitebenen und ein guter Plot. Und vor allem einer der stärksten Einstiege, in die Handlung, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich meine nicht den Prolog, den anschließenden „eigentlichen“ Beginn der Handlung. Das ist schon ganz großes Kino.

    AVELEEN AVIDE:
    Was ist schreiben für dich?

    ELISABETH FLORIN:
    Schreiben ist einerseits das Kontrastprogramm zu meiner sonstigen Tätigkeit und damit mentale Entspannung. Auf der anderen Seite fordert es meine Kreativität, und ich habe die Möglichkeit, Zeit mit guten Freunden zu verbringen – den Figuren in meinen Büchern. Die haben nämlich längst ein kleines Eigenleben entwickelt, so dass ich manchmal selbst gespannt bin, wie sie sich und die Handlung weiter entwickeln. Dies alles ändert aber nichts daran, dass Schreiben auch richtig harte Arbeit ist, bei der es Tage gibt, an denen man sich von Seite zu Seite kämpft. Und am nächsten Tag schreibt man die Textstellen dann noch einmal, in der Hälfte der Zeit und doppelt so gut.

    Cover-Commissario Pavarotti

    ELISABETH FLORIN: In „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ geht es lt. Amazon.de um:
    Sommer in Meran. In einem Sanatorium wird der Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffes ermordet. Der Mann war verantwortlich für eine Beinahe-Havarie und seelisch am Ende. Als herauskommt, dass der Tote unter falschem Namen gelebt hat, geraten Commissario Pavarotti und Lissie in ein Verwirrspiel um seine wahre Identität. Bis sie schließlich den Keim des Bösen in der gemeinsamen Vergangenheit Italiens und Deutschlands entdecken ...

    Hier finden Sie weitere Informationen:
    Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

    AVELEEN AVIDE:
    Wie kamst du auf die Idee zu „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“?

    ELISABETH FLORIN:
    Am Anfang hatte ich nur die eher vage Idee, dass eine psychiatrische Klinik ein spannender Handlungsrahmen wäre, den ich gerne nutzen wollte. Natürlich umso mehr, als die Gegebenheiten in der italienischen Psychiatrie ganz andere sind als in Deutschland und den meisten anderen Staaten Europas. Die klassischen Irrenhäuser – so hieß das in Italien bis in die späten 1970er Jahre – wurden in Italien in den 80ern abgeschafft. Die demokratische Psychiatrie in Italien und Südtirol hat unter dem Motto „Freiheit heilt“ einen Sonderweg beschritten, der heftig umstritten war. Mich hat gereizt durchzuspielen, wie eine solche Idee kriminell pervertiert werden kann. Die weiteren Handlungsstränge, zum Beispiel das Kreuzfahrtthema, kamen dann während des Schreibens hinzu.

    AVELEEN AVIDE:
    Ich bin sicher, dass du für „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ recherchieren musstest. Ist dir bei den Recherchen etwas Überraschendes, Außergewöhnliches, Witziges passiert?

    ELISABETH FLORIN:
    Witzig war bei den Recherchen angesichts des Themas eher wenig. Als außergewöhnlich empfinde ich, dass ich nicht nur mit Psychologen und Psychiatern über psychische Krankheiten, Behandlungsmethoden und Unterbringung der Kranken sprechen konnte, sondern dass ich während der Entstehung des Buches – nachdem ich eine entsprechende Vertraulichkeitserklärung unterzeichnet hatte – immer wieder in einer psychiatrischen Klinik zu Gast sein durfte.
    Mir war sowieso bei den Recherchen unglaublich viel Glück beschieden. Ich hatte ein paar Monate zuvor durch reinen Zufall den ehemaligen Chefingenieur einer bekannten deutschen Kreuzfahrtlinie kennengelernt. Er stand mir hinterher bei diesem Aspekt des Buches beratend zur Seite und ließ mir keine fachlichen Fehler durchgehen ... Ich weiß jetzt unglaublich viel über die Technik im Maschinenraum von Kreuzfahrtschiffen – natürlich konnte ich nur einen Bruchteil von dem verwenden, was er mir erzählt hat. Aber wir verstehen uns trotz lebhafter Diskussionen immer noch ganz prima.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Plot für „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ heran? Könntest du uns ein Beispiel für deine ersten Überlegungen zur Handlung von „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ geben?

    ELISABETH FLORIN:
    Das Thema Psychiatrie und Klinik war gesetzt. Dann kamen die weiteren Ideen zur Handlung mehr und mehr dazu. Wie so etwas geschieht, ist schwer zu erklären … Natürlich stand von vornherein fest, dass sich Lissie und der Commissario, die sich im Vorgängerbuch kennengelernt hatten, unbedingt wieder treffen mussten.

    AVELEEN AVIDE:
    Fallen dir Dialoge, Charaktere oder szenische Darstellungen leichter, fällt dir alles gleich leicht oder anders gefragt, magst du alles gleich gerne?

    ELISABETH FLORIN:
    Ganz klar letzteres. Diese verschiedenen Facetten, das wechselnde Tempo, mit dem man die Leser bei der Stange hält, all das macht für mich den Reiz des Schreibens aus.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie schaffst du es, dass keine losen Fäden im Buch übrig bleiben?

    ELISABETH FLORIN:
    Indem ich ganz fest die Daumen drücke. :-) Tatsächlich ist das eine große Herausforderung. Und besonders „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ mit mehreren Zeitebenen und Handlungssträngen war natürlich ein gefährliches Pflaster. Bei komplexen Erzählungen ist es besonders wichtig, die Auflösung der Handlung beim Schreiben fest im Blick zu haben und eine gute Übersicht über die Gesamthandlung zu behalten. Zum Glück hat es auch bei diesem Buch wieder gut geklappt. Allerdings weiche ich beim Schreiben dann schon mal von meinen eigenen Vorgaben ab. Der fast 50jährige italienische Commissario lässt sich leider nicht immer von einer deutschen Autorin vorschreiben, wie er sich zu verhalten hat …

    AVELEEN AVIDE:
    Wie gingst du an den Protagonisten Connissario Pavarotti heran? Würdest du uns dafür einfach mal ein Beispiel für die ersten Überlegungen zur Figur geben?

    ELISABETH FLORIN:
    Die Figur ist ja schon im Buch „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ entstanden. Ich wollte – wie auch bei Lissie – eine Figur schaffen, die nicht eindimensional ist: nicht nur nett oder grantig, nicht nur sympathisch und vor allem nicht ohne Schwächen. Das hätte ich langweilig gefunden, und das entspricht ja auch nicht der Realität. Pavarotti sollte einer sein, der sich durchbeißen muss im Leben und der dafür nicht immer die idealen Voraussetzungen besitzt. Das fängt ja schon bei dem prominenten Namen an, den ich sehr bewusst gewählt habe. Als Kind und Erwachsener ist es mutmaßlich kein Zuckerschlecken, Luciano Pavarotti zu heißen und sich auch von den optischen Abmessungen dem bekannten Namensvetter anzunähern.

    AVELEEN AVIDE:
    Gingst du zuerst monatelang mit der Geschichte schwanger und fingst dann zu schreiben an oder hast du alle Recherchearbeiten abgeschlossen, das Exposee ist fertig und du beginnst zu schreiben? Wie muss man sich das vorstellen?

    ELISABETH FLORIN:
    Es ist eine Kombination. Das grobe Raster einer Geschichte steht im Vorfeld – Handlung, Auflösung des Falles, Personen, etc. Aber auch beim Schreiben kommen mir immer wieder gute Ideen, die ich einarbeite. Das Buch wird dadurch lebendiger. Allerdings muss man sich dann gut überlegen, ob die Idee es wirklich wert ist, dass bereits fertige Teile umgeschrieben werden müssen. Da muss man als Autor ehrlich mit sich selbst sein.

    AVELEEN AVIDE:
    Wie muss man sich einen Tag in deinem Leben vorstellen, wenn du an einem Roman arbeitest?

    ELISABETH FLORIN:
    Ich schreibe fast nie den ganzen Tag am Roman. Und der Tagesablauf ist auch – durch meine sonstige berufliche Tätigkeit – höchst selten gleichförmig. Mal schreibe ich am Vormittag einige Stunden, mal am Nachmittag und manchmal gar nicht. Da gibt es kein Schema.

    AVELEEN AVIDE:
    Wo schreibst du am liebsten?

    ELISABETH FLORIN:
    Ich schreibe gern in meinem Schreibzimmer zuhause, kann aber auch im Café recht gut schreiben, die Menschen lenken mich da nicht ab. Ich nehme sie gar nicht wahr. Wichtig ist nur, dass ich mich in meiner Umgebung wohl fühle.

    AVELEEN AVIDE:
    Hörst du auch Musik beim Schreiben und falls Ja, welche, oder brauchst du absolute Stille?

    ELISABETH FLORIN:
    Es muss nicht still sein, aber Musik mag ich beim Schreiben nicht. Die ist mir dann zu prägnant, vermittelt zu sehr eine eigene Stimmung. Eine unauffällige Hintergrundgeräuschkulisse ist in Ordnung, aber nichts, was eine Eigendynamik entwickelt.

    AVELEEN AVIDE:
    Wirst du von einer Agentur vertreten? Und falls Ja, was ist für dich der Vorteil, von einer Agentur vertreten zu werden?

    ELISABETH FLORIN:
    Ich habe keine Agentur, die mich vertritt. Damit fehlen sicher manchmal der Sparringspartner und jemand, der Türen öffnet und vielleicht Arbeit abnimmt – aber ich komme auch gut so zu Recht. Solange mich kein Agent anspricht, werde ich mich nicht näher damit beschäftigen oder selbst aktiv werden.

    AVELEEN AVIDE:
    An welchem Buch arbeitest du derzeit und darfst du schon ein wenig darüber verraten?

    ELISABETH FLORIN:
    Es ist ein weiterer Band mit Commissario Pavarotti und Lissie. Nach dem Cliffhanger am Ende des vorherigen Bandes haben mir diverse Leserinnen und Leser auch gesagt, dass die Fortsetzung schnell kommen muss. So schnell geht es dann zwar nicht, aber die Geschichte ist tatsächlich dafür prädestiniert, weiter erzählt zu werden. Neben Meran ist diesmal ein kleines Bergdorf in Südtirol zentraler Handlungsort. Es dreht sich dabei um Vergessen und um Erinnerung. Ein totes Kind bringt nach mehr als einem Jahrzehnt Pavarottis Ermittlungen erneut ins Rollen. Natürlich spielt auch Südtiroler Zeitgeschichte wieder eine Rolle, nämlich der Umgang des Staates mit seinen Bürgern. Wobei dieses Grundmotiv im Buch eigentlich natürlich nicht Südtirol spezifisch ist. Auch das neue Buch wird deshalb kein Regionalkrimi sein.

    AVELEEN AVIDE:
    Welchen Tipp hättest du für angehende Autoren, die einen Roman veröffentlichen möchten?

    ELISABETH FLORIN:
    Nie aufgeben. Hart daran arbeiten, selber immer besser zu werden, denn auch Schreiben will und kann wie jedes andere Kunsthandwerk gelernt und geübt werden. Und angehende Autoren sollten sich immer klar machen, dass der Erfolg nicht immer sofort erzwungen werden kann. Absagen von Verlagen sind aber dennoch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen – vielleicht klappt es dann beim nächsten oder übernächsten Mal. Die Freude am Schreiben sollte darunter nicht leiden.

    AVELEEN AVIDE:
    Elisabeth, vielen Dank für das Interview.


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    Heute gibt 1 Buch zu gewinnen. Wer mir die folgende Frage richtig beantwortet, und mir die 4. E-Mail an autorin(at)aveleen-avide(Punkt).com schreibt, der kann „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ gewinnen, allerdings nur, wenn Ihr Wohnsitz in Deutschland liegt.

    Bitte die Adresse nicht vergessen, da ich sonst das Buch nicht zusenden kann.

    Den Gewinner/Die Gewinnerin schreibe ich im Laufe der Woche hier an diese Stelle. Wer mir die nachfolgende Frage richtig beantwortet, der kann „Commissario Pavarotti küsst im Schlaf“ gewinnen: In welchem Jahr wurden die „Irrenhäuser“ in Italien abgeschafft?

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Mitmachen lohnt sich!

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    Ich habe für die Firma Valisère zu ihren 5 Herbst-/Winter-Dessous-Kollektionen je eine erotische Kurzgeeschichte in je 2 Versionen geschrieben. Je eine Version ist sinnlich, je eine Version ist mit sexuellen Szenen.

    Und meine Geschichten gilbt es kostenlos!

    Für den Desktop und für das iPad.

    http://www.valisere.com/

    Unter Valisere/E-Book findet ihr beide Downloads.

    Trailer: http://m.youtube.com/watch?v=hMBdFiENhx8&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DhMBdFiENhx8

    Video meiner Lesung zur Geschichte "Sündhaft gut"
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    Im Juni 2014 habe ich 3 Wochen angelehnt an die Entgiftung von Katharina Bachmanns Buch „SOS - Schlank ohne Sport“ gemacht. Bei meinem damaligen Erfolg hat mich Katharina Bachmann im Buch auf Seite 44 erwähnt.

    Wer meint, „SOS – Schlank ohne Sport“ ist wieder mal so ein Schmarrn zum Abnehmen, der täuscht sich gewaltig. Dieses Buch ist so viel mehr. Mit diesem Buch bekommt man sein Leben zurück, wenn man das Pech hat, unter diesen Sachen zu leiden:
    Diabetis 2, Bluthochdruck, Allergien, Arthroseschmerzen, Cholesterinablagerungen, Orangenhaut, entzündeten Darm und vieles mehr. Und so ganz nebenbei speckt man noch ohne Hunger ab.

    SOS Schlank ohne Sport: Das Turbo-Stoffwechselprogramm aus den Tropen

    Seit im März 2015 das Buch auf den Markt kam (inzwischen ist es zum absoluten Bestseller avanciert), bin ich bei der Facebook-Gruppe angemeldet. Während bei mir selbst im Vordergrund das Abspecken stand, haben viele gesundheitliche Probleme. Und es ist für mich wunderbar zu sehen, was alles für gesundheitliche Probleme gelöst wurden.

    Viele mit Diabetes 2 konnten oft schon nach der einen Woche Entgiftung die Mittel neu einstellen lassen. Selbst bei Diabetes 1 brauchen sie weniger Langzeit- und Kurzzeitinsulin nehmen, aber, wie ich inzwischen gelernt habe, geht es natürlich nie ganz weg.

    Blutdruck senkende Mittel werden oft schon nach der Entgiftung neu eingestellt.

    Colesterinablagerungen – da musste ich erst googeln, was das ist – ging bei einer weg (von denen die in der Facebook-Gruppe sind, es gibt ja auch viele, die gar nichts mit dem Internet am Hut haben). Es sieht aus, als wären kleine längliche Körnchen unter der Gesichtshaut.

    Klar ging bei vielen inzwischen die Orangenhaut sehr zurück und generell wurde die Haut besser. Dazu hat Katharina im Buch einen super Tipp!

    Eine meldete, dass nach der einen Woche Entgiftung sofort ihre Arthroseschmerzen verschwanden.

    Es sind fast alle paar Tage einige dabei, die nicht mehr abnahmen, weil sie Cortison und andere Hammermedikamente nehmen mussten und dann so unglaublich viele Kilos in einer Woche mit „SOS – Schlank ohne Sport“ verloren. Sie danken Katharina von Herzen für den Erfolg.

    Und Heuschnupfen verflüchtigte sich auch schon von einigen, die ganzjährig ein ganzes Arsenal an Tabletten und sogar Asthmasprays und Cortison nehmen mussten.

    Kann man nach der Entgiftungsdiät die Kilos halten? Das war meine große Frage. Verlieren wäre auch schön, aber halten wäre erst mal auch okay für mich gewesen. Dazu gleich mehr.
    Für alle, die bereits die Entgiftungsdiät mit den 7 Tagen erfolgreich durchgeführt und die Ernährungsumstellung begonnen haben ... Ein Hoch auf euch, denn ihr habt eine Entgiftung durchgeführt und erfolgreich Kilos verloren. Ob ihr wolltet oder nicht.

    Wie es euch geht, weiß ich nicht, aber ich wollte die herzlich willkommenen verlorengegangenen Kilos nie wieder sehen.
    Meine ersten 2 Entgiftungswochen im Juni 2014, die man inkl. Beweisfotos hier nachlesen kann:

    Teil 1
    Teil 2

    Dazu gibt es morgen mehr ...


    Heute gibt es 2 „SOS – Schlank ohne Sport“ zu gewinnen. Wer mir die 10 und 15 Mail an autorin (at) aveleen-avide.com mailt und seine Adresse mit angibt, kann es gewinnen. Die Gewinner schreibe ich hier spätestens bis 14. Juli 2015 rein.

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